Gesetzliche Rente: Ihre Rendite auf die Rentenbeiträge
20.05.2008
Mit diesem Rechner kann jeder gesetzlich Rentenversicherte kalkulieren, wie sich seine gezahlten Beiträge rentieren. Dabei gilt die Regel, dass die Beitragsrendite bei jüngeren Jahrgängen stetig sinkt und bei Frauen höher liegt als bei gleichaltrigen Männern.
Renditen vergleichen
Der Renditerechner gibt die „mittlere“ Rendite nach der Berechnungsmethode der Deutschen Rentenversicherung, die höhere Rendite auf den Arbeitnehmerbeitrag und die niedrigere Rendite auf den Gesamtbeitrag an. Von diesen Renditen sind noch keine Steuern abgezogen und die Inflation ist nicht berücksichtigt. Am aussagekräftigsten ist die „mittlere“ Rendite. Sie berücksichtigt die reine Altersrente sowie den Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung. Deshalb erlaubt sie den Vergleich mit erzielbaren Renditen aus privaten Rentenversicherungspolicen, Riester- oder Rürup-Verträgen.
Daten aus der aktuellen Renteninformation
Der Nutzer gibt in den Rechner sein Geburtsjahr und Geschlecht und die bis zum Jahr 2007 erzielten Jahresentgelte (in DM bis Ende 2001, danach in Euro) sowie die hochgerechnete Regelaltersrente (ohne künftige Rentensteigerungen) ein. Die hochgerechnete Altersrente steht in der aktuellen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung. Gesetzlich Rentenversicherte über 27 Jahre, die mindesten fünf Jahre Beiträge eingezahlt haben, bekommen sie jährlich zugeschickt. Die Jahresentgelte stehen im Versicherungsverlauf , den die Rentenversicherung mit der ersten Renteninformation verschickt hat. Ihren aktuellen Stand können Versicherte kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung anfordern.
Rentensteigerung von zwei Prozent angenommen
Bei der Kalkulation nimmt Finanztest an, dass die Löhne künftig um durchschnittlich drei Prozent pro Jahr steigen. Die Rentensteigerung beträgt im Durchschnitt zwei Prozent. Diese Annahmen legt auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in seiner „mittleren Variante“ der Beschreibung der künftigen Lohn- und Rentenentwicklung zugrunde. Die Rentenbezugsdauer ist nach der Sterbetafel des Statistischen Bundesamtes kalkuliert.
Der Rechner ist kostenlos. Ihre Personalien verwendet die Stiftung Warentest nur für diesen Service. Sie werden auf keinen Fall an Dritte weitergegeben.
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