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Wohngebäude-Versicherung: Unser Rat

finanztest 05/2004

Wohngebäude-Versicherung

Schutz. Eine Feuerversicherung braucht jeder Hausbesitzer, da ein Feuer schnell einen Totalschaden verursachen kann. Die Wohngebäudeversicherung kann aber auch Leitungswasser- und Sturmschäden abdecken. Sie können die Komponenten einzeln oder in beliebiger Kombination abschließen.

Wenn es an Ihrem Wohnort häufiger zu Stürmen kommt, ist eine Sturmversicherung sinnvoll. Die Leitungswasserversicherung kommt bei älteren Leitungswassernetzen infrage.

Auswahl. Achten Sie vor allem auf einen niedrigen Beitrag (siehe Tabelle „Beitragsniveau...“) und erst danach auf die Deckungserweiterungen. Wer viel Wert auf ein bestimmtes Extra legt, kann dies gegen Aufpreis meistens auch einzeln versichern.

Elementarschäden. Wenn Sie zusätzlich eine an die Wohngebäudeversicherung gekoppelte erweiterte Elementarschadenversicherung abschließen wollen, prüfen Sie auch deren Beiträge, bevor Sie sich für eine Wohngebäudeversicherung entscheiden.

Neubau. Erkundigen Sie sich nach gesonderten Neubautarifen. Fast alle Versicherer bieten solche an. Der Beitrag liegt meist um 10 bis 25 Prozent unter dem Normalpreis. Je nach Gesellschaft darf das Haus zwischen einem und fünfzehn Jahre alt sein. Sobald das Haus zu alt für den Tarif ist, kann der Vertrag automatisch auf den Normaltarif umgestellt werden. Je kürzer die Laufzeit des Neubautarifs, desto wichtiger ist der Beitrag des Normaltarifs.

Selbstbehalt. Viele Versicherer bieten Tarife mit Selbstbehalt an. Das lohnt sich nur, wenn der Beitrag dadurch wesentlich gesenkt wird.

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