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Senioren-Unfallversicherung: Unser Rat

finanztest 01/2006

Senioren-Unfallversicherung

Altverträge. Wenn möglich, behalten Sie eine bestehende „normale“ Unfallversicherung bei: Sie ist oft leistungsstärker und preisgünstiger als Senioren-Spezialtarife, selbst wenn sie Beitragszuschläge enthalten. Zudem zahlt sie bereits bei geringer Invalidität. Prüfen Sie Ihren Vertrag: Eine gute Unfallversicherung hat min­destens eine Versicherungssumme von 100 000 Euro, eine Progression von 300 Euro und kostet etwa 200 Euro im Jahr.

Hilfeleistungen. Wenn Sie sich mit dem Organisieren von Hilfe überfordert fühlen und keine Angehörigen oder Freunde haben, die Sie betreuen können, ist eine Seniorenpolice mit Hilfeleistungen sinnvoll. Achten Sie aber darauf, dass die Versicherung die gewünschten Hilfen erbringt oder bezahlt und nicht nur vermittelt.

Bedingungen. Schließen Sie eine Versicherung ab, die nicht nur Hilfe leistet, sondern auch die Folgen eines Oberschenkelhalsbruchs absichert. Vorerkrankungen sollten bei der Bemessung der Invalidität so wenig wie möglich ins Gewicht fallen. Solche Angebote mit höherem Leistungsumfang stehen in der Tabelle.

Geldleistung. Achten Sie darauf, dass Sie im Falle einer Invalidität oder Pflege­bedürftigkeit genug Geld bekommen. Günstige Angebote mit höherem Leistungsumfang, bei denen Sie neben der monatlichen Rente eine Kapitalsumme erhalten, gibt es bei DBV, DBV-Winterthur und Gerling. Günstige Tarife mit einmaliger Kapitalzahlung bieten Basler Securitas, Ostangler, PVAG und Signal Iduna.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: