Die Tabelle erlaubt eine Einschätzung, wie hoch die Belastungsgrenze für den eigenen Haushalt liegt und ab wann sich ein Antrag auf Befreiung von Zuzahlungen lohnt. Wenn Sie Zuzahlungen bis über die Belastungsgrenze hinaus geleistet haben, sollten Sie auf jeden Fall und auch nachträglich noch den Antrag auf Zuzahlungsbefreiung stellen. Die Kasse erstattet ihnen dann Zuzahlungen jenseits ihrer persönlichen Belastungsgrenze.
Bruttoeinkommen pro Jahr, alle zu einer Familie gehörenden Haushaltsmitglieder gemeinsam
Maximale Zuzahlung im Jahr
Haushalt mit einem erwachsenen Familienmitglied
Haushalt mit zwei erwachsenen Familienmitgliedern
Ohne Kinder
Ein Kind
Zwei Kinder
Drei Kinder
Ohne Kinder
Ein Kind
Zwei Kinder
Drei Kinder
10 000
200
87
87
87
108
87
87
87
15 000
300
160
87
87
208
87
87
87
20 000
400
260
120
87
308
168
87
87
25 000
500
360
220
87
408
268
128
87
30 000
600
460
320
180
508
368
228
88
35 000
700
560
420
280
608
468
328
188
40 000
800
660
520
380
708
568
428
288
45 000
900
760
620
480
808
668
528
388
50 000
1 000
860
720
580
908
768
628
488
55 000
1 100
960
820
680
1 008
868
728
588
60 000
1 200
1 060
920
780
1 108
968
828
688
65 000
1 300
1 160
1 020
880
1 208
1 068
928
788
70 000
1 400
1 260
1 120
980
1 308
1 168
1 028
888
75 000
1 500
1 360
1 220
1 080
1 408
1 268
1 128
988
80 000
1 600
1 460
1 320
1 180
1 508
1 368
1 228
1 088
85 000
1 700
1 560
1 420
1 280
1 608
1 468
1 328
1 188
90 000
1 800
1 660
1 520
1 380
1 708
1 568
1 428
1 288
95 000
1 900
1 760
1 620
1 480
1 808
1 668
1 528
1 388
100 000
2 000
1 860
1 720
1 580
1 908
1 768
1 628
1 488
Für Menschen mit chronischer Erkrankung
Bruttoeinkommen pro Jahr, alle zu einer Familie gehörenden Haushaltsmitglieder gemeinsam
Maximale Zuzahlung im Jahr
Haushalt mit einem erwachsenen Familienmitglied
Haushalt mit zwei erwachsenen Familienmitgliedern
Ohne Kinder
Ein Kind
Zwei Kinder
Drei Kinder
Ohne Kinder
Ein Kind
Zwei Kinder
Drei Kinder
10 000
100
44
44
44
54
44
44
44
15 000
150
80
44
44
104
44
44
44
20 000
200
130
60
44
154
84
44
44
25 000
250
180
110
44
204
134
64
44
30 000
300
230
160
90
254
184
114
44
35 000
350
280
210
140
304
234
164
94
40 000
400
330
260
190
354
284
214
144
45 000
450
380
310
240
404
334
264
194
50 000
500
430
360
290
454
384
314
244
55 000
550
480
410
340
504
434
364
294
60 000
600
530
460
390
554
484
414
344
65 000
650
580
510
440
604
534
464
394
70 000
700
630
560
490
654
584
514
444
75 000
750
680
610
540
704
634
564
494
80 000
800
730
660
590
754
684
614
544
85 000
850
780
710
640
804
734
664
594
90 000
900
830
760
690
854
784
714
644
95 000
950
880
810
740
904
834
764
694
100 000
1 000
930
860
790
954
884
814
744
Stand: Januar 2012
Alle Angaben in Euro. Die Beträge sind kaufmännisch gerundet.
Freibetrag für den Lebenspartner (Stand: Januar 2012): 4 725 Euro. Kinderfreibetrag (Stand: Januar 2012): 7 008 Euro
Die Angaben gelten für Alleinerziehende mit Kindern, die über sie familienversichert sind und für Ehepaare mit gemeinsamen Kindern.
Die Einnahmen liegen nach Abzug der Freibeträge unterhalb des durchschnittlichen Sozialhilfesatzes. Für Empfänger von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld gilt: Die Belastungsgrenze hängt allein vom Regelsatz für den Haushaltsvorstand ab. Das sind seit Januar 2011 jährlich 4 488 Euro oder monatlich 374 Euro. Die Zuzahlungen liegen dann bei 90 Euro (für Menschen ohne chronische Erkrankungen) oder 45 Euro (für Menschen mit schweren Dauererkrankungen).
Als chronisch krank gelten Versicherte, die über einen Zeitraum von einem Jahr oder mehr mindestens einmal je Quartal wegen derselben Erkrankung den Arzt aufgesucht haben. Zusätzlich muss eins der folgenden drei Kriterien vorliegen: Der Patient ist als pflegebedürftig der Stufe zwei oder drei nach den Bestimmungen über die Pflegeversicherung anerkannt. Es ist ein Grad der Behinderung oder Erwerbsminderung von mindestens 60 Prozent festgestellt. Der Arzt hält wegen einer dauerhaften Gesundheitsstörung eine kontinuierliche medizinische Versorgung für nötig, um eine lebensbedrohliche Verschlimmerung der Krankheit, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität zu verhindern oder zu verringern.