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Fahrradversicherung der ERV: Löchriger Schutz

Fahrradversicherung der ERV Schnelltest

finanztest 09/2010

Die ERV bietet mit dem Tarif L eine Fahrradversicherung mit unterschiedlichen Jahresbeiträgen an - je nachdem wie teuer das Fahrrad ist. Finanztest nennt Vor- und Nachteile.

Angebot

Die ERV bietet mit dem Tarif L eine Fahrradversicherung mit einem Jahresbeitrag von 49 Euro für ein 500 Euro teures Rad an. Für ein 1 000 Euro teures Fahrrad kostet die Police 89 Euro und für ein 1 500-Euro-Rad 119 Euro.

Vorteil

Die Versicherung zahlt, wenn das Fahrrad oder Teile davon geklaut, durch Sturz oder Vandalismus beschädigt werden. Der Versicherungsschutz gilt nicht nur zuhause, sondern auch auf Reisen im In- und Ausland. Auch bei Transporten in Bahn, Bus und Flugzeug und auf Auto-Fahrradgepäckträgern ist das Fahrrad versichert.

Nachteil

Als Selbstbeteiligung muss der Radfahrer 10 Prozent der Schadenssumme, mindestens jedoch 50 Euro selbst tragen. Den Neuwert erhält er nur, wenn das Fahrrad nicht älter als drei Jahre ist. Für ein sechs Jahre altes Rad gibt es nur noch die Hälfte des Kaufpreises. Über Nacht muss das Fahrrad im Keller oder in der Wohnung eingeschlossen werden. Unterwegs ist es zum Beispiel mit einem Bügelschloss an einem festen Gegenstand anzuschließen.

Finanztest-Kommentar

Dieser Schutz ist leistungsschwach. Wer nur Diebstahlschutz braucht, fährt mit einem Aufschlag zur Hausratversicherung meist günstiger. Auch ist der Selbstbehalt im Vergleich zu anderen Anbietern im Test recht hoch (siehe Test Fahrradversicherungen aus Finanztest 07/2010).

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09.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: