Krankenzusatzversicherung: Günstige Policen für Sie
Gibt es etwas Wichtigeres als die Gesundheit? Mit einer Zusatzpolice können Kassenpatienten ihren Krankenversicherungsschutz deutlich verbessern.
Es ist schon merkwürdig: Gegen den Tod ihres Fernsehers wappnen sich die Deutschen gern. Aber bei der eigenen Gesundheit sparen sie. Elektronikversicherungen, Handy- oder Glasbruchpolicen: Da winkt ein finanzieller Vorteil, obwohl der nur im Einzelfall wirklich eintritt. Die Masse zahlt drauf – sonst wären die Versicherungen ja längst pleite.
Dagegen hat nur jeder zehnte Kassenpatient eine Krankenhauszusatzversicherung. Die winkt zwar nicht mit finanziellen Vorteilen, kann aber im Extremfall Leben retten. Denn Zusatzversicherte werden in der Klinik behandelt wie ein Privatpatient: vom Chefarzt persönlich.
Sie können wählen, in welchem Krankenhaus und von welchem Professor sie behandelt werden, auch wenn das der berühmte Krebsspezialist in Heidelberg ist. Kassenmitglieder hingegen müssen die Klinik nehmen, in die der Arzt sie einweist. Dort werden sie in der Regel vom Stationsarzt behandelt, in schweren Fällen auch vom Oberarzt.
Inzwischen bieten viele Krankenkassen ihren Mitgliedern Zusatzpolicen. Dabei vermitteln sie aber lediglich Verträge eines gewerblichen Versicherers, der dann einen Beitragsrabatt gewährt. Doch der Versicherer, mit dem die Kasse kooperiert, muss nicht unbedingt preisgünstig sein. Oft gibt es am freien Markt bessere Angebote – trotz des Rabatts. Daher ist es besser, sich selbst eine Krankenzusatzversicherung zu suchen.
Allerdings sind Preise und Leistungen sehr unterschiedlich. Unser Computer sucht günstige Angebote für den von Ihnen gewünschten Leistungsumfang.
Zimmer: Zweibettzimmertarife sind etwa 25 Prozent billiger als Einzelzimmertarife. Wer keine Zusatzpolice hat, kann sich aber auch auf eigene Kosten in ein Zweibettzimmer legen. Kliniken berechnen dafür 30 bis 100 Euro pro Tag, für ein Einbettzimmer 100 bis 200 Euro.
Honorare: Einige Verträge zahlen maximal das 3,5-Fache der Gebührenordnung. Gefragte Professoren nehmen aber mehr. Wir raten zu Verträgen ohne Begrenzung.
Krankenhaus: Die „Erweiterte Krankenhauswahl“ ist sehr wichtig. Sonst kann es passieren, dass der Krebsspezialist in Heidelberg bezahlt wird, nicht aber die Kosten für die dortige Klinik.
Chefarzt: Dies ist der Kernpunkt der Versicherung. Achten Sie darauf, dass die „Wahlleistung Arzt“ im Vertrag steht.
Kündigung: Die Gesellschaft darf den Vertrag in den ersten drei Jahren kündigen, zum Beispiel wenn ein Patient hohe Kosten verursacht. Doch einige Tarife bieten einen Kündigungsverzicht.
Ersatz-Tagegeld: Einige Tarife sehen vor, dass der Versicherte Geld erstattet bekommt, wenn die Klinik keine Einbettzimmer hat oder keins mehr frei ist.
Die Beiträge richten sich nach Alter, Geschlecht und Gesundheit. Männer und Frauen Anfang 40 zahlen etwa 35 bis 55 Euro im Monat (Zweibettzimmertarif).
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