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Spargeräte Kombi-Mikrowellen: Dinner for One

Spargeräte Kombi-Mikrowellen Test

23.07.2008

Schneller und effizienter: Die Mikrowelle als stromsparende Alternative zum Elektroherd. Vor allem bei der Zubereitung von kleineren Speisen ist der elektromagnetische Wellenherd unschlagbar.

Spargeräte Kombi-Mikrowellen

Energieumwandlung

Mikrowellen haben gegenüber einem Elektroherd einen entscheidenden Vorteil: Sie erhitzen nur die zu erwärmende Speise. Ein Elektroherd erwärmt zusätzlich noch seine Umgebung und sich selbst. Dadurch geht Energie verloren. Doch auch die Mikrowelle hat ein Problem: Sie kann nur 50 bis 60 Prozent der aufgenommenen Energie in Mikrowellenstrahlung umwandeln. Den Rest verliert das Gerät über Abwärme.

Sparen bei kleinen Speisen

Der Einsatz von Mikrowellen beim Erwärmen von kleineren Portionen ist besonders effizient. Das Zubereiten einer Tiefkühlpizza in der Kombi-Mikrowelle geht nicht nur schneller, sondern kostet in der Regel auch nur die Hälfte der Energie, die ein Elektroherd benötigen würde. Dagegen lassen sich große Sonntagsbraten oder aufwändige Gerichte energieeffizienter im Backofen oder Elektroherd zubereiten.

Funktionsweise Mikrowelle

Anders als bei herkömmlichen Herden wird die Wärme bei der Mikrowelle den Speisen nicht von außen zugeführt. Ein Magnetron versetzt Wasser- und Fettmoleküle in den Speisen in Schwingung. Zwischen den Molekülen entsteht Reibung, die wiederum Wärme freisetzt – wie beim Aneinanderreiben der Handflächen. Besonders heftig reagieren Wasserteilchen auf die Wellen. Deshalb eignen sich stark wasserhaltige Speisen, wie Gemüse und Fisch, besonders gut zum schnellen Garen in der Mikrowelle. Auch tiefgekühlte Lebensmittel lassen sich so zeit- und energiesparend zubereiten.

Vorgehensweise

Im Vergleich: 16 Kombi-Mikrowellen des Testjahrgangs 2008. Aus den Stromverbrauchswerten der Mikrowellen- und der Backfunktion errechneten die Tester den Stromverbrauch für ein Jahr. Anschließend legten sie für die Berechnung einen Strompreis von 22 Cent pro Kilowattstunde zugrunde und ermittelten so die Stromkosten des jeweiligen Gerätes über die durchschnittliche Nutzungszeit von zwölf Jahren. Alle Ergebnisse finden sie in der Tabelle Mikrowellen.

Stromkosten oft höher als Neupreis

Ergebnis des Vergleichs: Bei einer Nutzungsdauer von zwölf Jahren betragen die Stromkosten beim sparsamsten Modell 190 Euro und beim energiehungrigsten 401 Euro. Der Unterschied: 211 Euro. Dieser Betrag liegt bereits im Preissegment einer Neuanschaffung. Es lohnt sich daher beim Neukauf auf den Stromverbrauch zu achten. Auch wichtig: der Standby-Verbrauch, der immerhin zwischen 6 und 31 Prozent des gesamten Stromverbrauchs ausmacht.

Wo Preis und Stromverbrauch stimmen

Der Energiesparer im Test ist die Mikrowelle von DeLonghi. Sie hat mit 190 Euro in zwölf Jahren die niedrigsten Stromkosten und mit 158 Euro einen relativ günstigen Anschaffungspreis. Doch Achtung! Strom sparen ist nicht alles. Deshalb enthält die Tabelle über die Mikrowellen auch das Qualitätsurteil der Stiftung Warentest. Es lohnt sich daher immer, Stromverbrauch und Qualitätsurteil gemeinsam zu betrachten und aus dem Vergleich beider Größen das für die eigenen Bedürfnisse effizienteste Gerät zu ermitteln.

Vollständige Testergebnisse

Spargeräte Kombi-Mikrowellen Test

Die in diesem Test aufbereiteten Informationen sind Bestandteil der Klimaschutzkampagne des Bundesumweltministeriums. Der Schwerpunkt der Kampagne zielt auf den Energieverbrauch der getesteten Produkte. Die kompletten Testergebnisse zur Funktion der Kombi-Mikrowellen finden Sie im test 08/2008.
Informationen zu anderen aufbereiteten Produktkategorien finden Sie auf der Startseite Spargeräte der Klimaschutzkampagne.

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Testtabelle: Mikrowellen Großer Haushalt

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09.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: