Rechtsschutzversicherung: Tipps
16.05.2006
- Auswahl. Ermitteln Sie Ihren Bedarf und schauen Sie dann auf das Leistungsangebot und den Preis. Wichtig: Das größte Rechtsschutzpaket ist nicht immer das sinnvollste. Oft genügt der Verkehrsrechtsschutz. Günstig und umfassend gibt es ihn beispielsweise bei der Huk24 ab 59 Euro bei einem Selbstbehalt von 150 Euro. Privat- und Berufsrechtsschutz für Angestellte mit demselben Selbstbehalt bietet der Versicherer WGV ab 100 Euro. Für Rentner und Alleinerziehende gibt es günstige Spezialpolicen.
- Wechsel. Wenn Sie flexibel sein wollen, schließen Sie nur einen Jahresvertrag ab. Sie können dann meist in Dreimonatsfrist zum Laufzeitende kündigen. Steigt der Preis, kommen Sie in Monatsfrist heraus.
- Selbstbehalt. Sie zahlen weniger Prämie, wenn Sie einen Tarif mit Selbstbehalt wählen. Dieser liegt meist bei 150 Euro.
- Schadenfreiheitsrabatte. Bei einigen Versicherern gibts nun Schadenfreiheitsrabatte - ähnlich wie in der Autoversicherung: Wenn Sie Ihren Versicherungsschutz eine bestimmte Zeit lang nicht in Anspruch genommen haben, reduziert sich der Selbstbehalt.
- Beitrag. Sie sollten den Versicherungsbeitrag wenn möglich jährlich zahlen. Je nach Anbieter sparen Sie dadurch bis zu 5 Prozent.
- Vertragsdauer. Wenn Sie sicher sind, dass Sie Ihrem Versicherer treu bleiben wollen, sollten Sie Verträge von längerer Dauer wählen. Auch dadurch können sie sparen: Bei einigen Anbietern sind das 5 oder sogar 10 Prozent, wenn Sie sich für einen Fünf-Jahresvertrag entscheiden.
- Ombudsmann. Im Streitfall können Sie sich an den Versicherungs-Ombudsmann wenden. Telefon: 0 180 4/22 44 24. Seinen Schlichtungsspruch akzeptieren die meisten Versicherer. Bis zu einem Streitwert von 5 000 Euro sind die Entscheidungen des Ombudsmanns sogar verbindlich.
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