Humana: Zweifel am guten Zweck
Die Firma Humana Kleidersammlung GmbH darf in Rheinland-Pfalz nicht mehr den Eindruck erwecken, dass ihre Sammlungen einem guten Zweck dienten. Die Firma mit dem wohltätig klingenden Namen wollte der dortigen Aufsichtsbehörde nicht sagen, wie sie Kleiderspenden und Erlöse verwendet. So ist ungewiss, ob sie wohltätig arbeitet. Wer die Sammelcontainer mit Abbildungen von Weltkugeln sieht, bekommt diesen Eindruck bisher schnell.
Nach eigenen Angaben sammelt die Firma jährlich Tausende Tonnen Textilien und sortiert sie. Dann verkauft sie die Ware ins Ausland und an die Humana Second-Hand-Kleidung GmbH, die bundesweit 17 Läden betreibt. Wie viel Geld in dieser Verwertungskette für Mildtätigkeiten abfällt, ist ungeklärt.
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