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Ratgeber: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

test 05/2005

Kinderräder sollten keine Erwachsenenräder in Miniaturausgabe sein, sondern einen speziellen Zuschnitt haben. Wir zeigen hier, worauf es ankommt.

Kinderräder

Rahmen: Möglichst leicht und stabil. Jungen bevorzugen den geschlossenen Rahmen, Mädchen oft Modelle mit tiefem Durchstieg. Schwachstelle sind manchmal die Schweißnähte, an denen es zu Brüchen kommen kann. Rahmen regelmäßig auf gefährliche Risse prüfen.

Lenker: Sicherheitsgriffe mit Prallschutz an den Lenkerenden beugen Verletzungen bei Stürzen vor. Bei Anfängern auch auf gepolsterten Lenkervorbau achten.

Felgenbremsen: Ideal wären spezielle Kinderbremsen. Es werden aber meist V-Bremsen für Erwachsene verbaut, die oft zu aggressiv sind. Dosiertes Bremsen üben. Griffe für kleine Kinderhände müssen nahe am Lenker sein. Bei vorhandener Rücktrittbremse reicht eine Felgenbremse vorn.

Gangschaltung: Ideal ist die Dreigang-Nabenschaltung. Sie ist fast immer mit der praktischen Rücktrittbremse kombiniert und so gut wie wartungsfrei. Mehr als drei Gänge überfordern die Kinder.

Treten: Möglichst tief liegendes Tretlager. Kurbelarme nicht zu lang, sonst droht Gefahr von Kollisionen mit dem Vorderrad beim Kurvenfahren oder mit dem Boden bei starker Schräglage. Unbedingt auf Kettenschutz und Kurbeln ohne Keilbefestigung achten (sonst bleiben Hosenbeine hängen).

Beleuchtung: Ideal sind LEDs (Leuchtdioden) mit Standlichtfunktion. Halogenlicht für den Scheinwerfer. Nabendynamos sind praktisch und sicher, aber teuer. Dynamo immer am Hinterrad (vorn Sturzgefahr).

Sattel: Nicht zu hart, aber robust. Nicht zu hoch einstellen: Kind muss mit beiden Füßen ganz, mindestens aber mit den Fußballen auf dem Boden stehen können.

Gepäckträger: Sollte sehr stabil mit mindestens zwei Streben sein. Häufig werden hinten Freunde mitgenommen.

Laufräder: Breite Reifen dämpfen Stöße meist besser als nicht kindgerechte Federgabeln. Leichte Felgen aus Aluminium sparen Gewicht.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: