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Kinderhochstühle: Tipps

24.08.2007

Kinderhochstühle

Für mehr Sicherheit

  • Anschnallen. Kleine Racker sind gelenkig. Vor gefährlichen Klettertouren und schmerzhaften Rutschpartien schützen Gurte. Sie können übrigens auch Gurte kaufen, die nicht vom selben Hersteller wie der Stuhl sind.
  • Polster. Wenn sich die Sitzfläche nicht auch für die Kleinsten anpassen lässt oder bei den Tisch-Stuhl-Kombis trotz Sitzverkleiner noch viel Platz bleibt, können Sie ein Kissen in den Rücken stopfen. Dann sitzen die Kinder vorne. Und durchrutschen ist auch kaum noch möglich.
  • Aufpassen. Hundertprozentig standfest ist kein Hochstuhl. Wenn der große Bruder am Sitz zerrt, fällt dieser schon mal um. Mit einem Ruck an der Tischkante können die Kleinen ihren Thron sogar selbst zum Kippen bringen. Lassen Sie ein Kind deswegen nie allein im Hochstuhl sitzen.

Für eine bessere Haltung

  • Anlehnen. Den Kopf müssen die Kleinen nicht unbedingt anlehnen. Achten Sie aber darauf, dass der Rücken abgestützt ist. Sonst ermüdet der kleine Körper und sackt zusammen. Eine Lehne ist absolutes Muss.
  • Fußparkplatz. Kinder sollten in jedem Alter die Füße beim Sitzen aufstellen können. Verstellbare Fußstützen verhindern baumelnde Beine. Die sind auf Dauer schlecht für die Haltung. Ganz Kleine können Sie auch in Schalensitze setzen, wenn die Unterschenkel aufliegen.
  • Bewegung. Hochstühle sind zum Essen da, weniger zum Spielen. Auch wenn die kleinen Mätze Bauklötze auf der integrierten Tischplatte stapeln können: Viel Bewegungsfreiheit bleibt nicht. Lassen Sie Ihr Kind am besten auf dem Fußboden spielen.

Für die Eltern

  • Sauber machen. Daneben gekleckerter Brei lässt sich von Bezügen aus Kunststoff schnell und einfach abwischen. Stoff ist aber klimatisch günstiger. Achten Sie beim Kauf außerdem auf Rillen und Ritzen. Sie erschweren die Reinigung.
  • Sparen. Am längsten können die Kids mitwachsende Stühle benutzen. Wenn Sie Bügel, Tisch und Kleinkindlehne abnehmen, können auch die meisten 12– bis 14-Jährigen gut auf den 60 bis 172 Euro teuren Stühlen sitzen.
  • Verstellen. Auch Mamas und Papas mit zwei linken Händen sollten die Sitze ohne Probleme anpassen können. Probieren Sie im Laden aus, wie leicht sich die Stühle verstellen lassen.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: