Sie sind hier: Startseite > Tests > Haus + Garten > Tests

Kalzium im Futter: Welpen: Was ihre Knochen brauchen

test 09/2006

Zu viel Kalzium ist fast genauso schlimm wie zu wenig.

Trockenfutter für Hunde

Grundbaustein: Wenn Welpen nicht genügend Kalzium bekommen, fehlt der wichtigste Grundbaustein für die Knochen – sie werden schwach und brüchig, manchmal verbiegen sich die Beine. Frisst ein Welpe aber zu viel Kalzium, so kann der Knochenstoffwechsel auch gestört werden. Besonders bei großen Rassen wachsen die Knochen dann ungleichmäßig und die Welpen können krumme Beine bekom­men. Deshalb ist eine ausgewoge­ne Kalziumaufnahme so wichtig. Das ist in der Regel der Fall, wenn in einem Trocken­futter 3 Gramm Kalzium pro 1000 kcal umsetzbarer Energie enthalten sind. Je nach Wasser- und Kaloriengehalt des Trockenfutters entspricht das etwa einem Prozent Kalzium. Kritisch: Werden 2 Gramm Kalzium pro 1000 kcal unter­schrit­ten oder aber 4,5 Gramm Kalzium pro 1000 kcal über­schrit­ten, kann es für die wachsenden Knochen kritisch werden. Im Einzelfall kommt es noch darauf an, wie viel Futter der Welpe braucht, um normal zu wachsen, und wie empfindlich er ist. Je mehr Futter er braucht, umso geringer kann der Kal­zium­gehalt sein und umgekehrt.

Verhältnis: Kalzium muss außerdem im richtigen Verhältnis zum Phosphor stehen, weil das die Verwertung beeinflusst: Optimal sind 1,3 bis 2 zu 1. Zuga­ben von Mineralfutter oder Futterkalk zu Alleinfutter führen häufig zu überhöhter Kalziumaufnahme. Wird dagegen hausgemachtes Futter, das wenig Kalzium enthält, nicht richtig ergänzt, kommt es zum Mangel.

Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Futterarten

Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.

Kommentare (3)

weitere Kommentare anzeigen

Alle Kommentare anzeigen

Schreiben Sie bitte einen Kommentar

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: