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Bettlattenroste: Nichts aufschwatzen lassen

Matratzen Test

test 03/2004

Die hölzernen Unterlagen halten viel länger als Matratzen.

Matratzen

Überflüssig. Häufig versuchen Verkäufer, zusammen mit der Matratze auch gleich einen neuen Lattenrost zu verkau­fen. Den braucht der Kunde aber meist nicht. Lattenroste halten nämlich deutlich länger als Matratzen. Unsere Dauerprü­fungen von Matratzen mit 60 000 Walzgängen bei 140 Kilo Belastung simulieren eine Nutzung von acht bis zehn Jahren, ohne dass dabei Veränderungen an den unter den Testmatratzen liegenden Rosten auftraten. Die verleimten Hölzer ermüden kaum durch Alterung.

Schluss mit 10. Anders ist das bei Matratzen, die laufend Schweiß aufnehmen müssen und aus hygienischen Gründen nach etwa acht bis zehn Jahren entsorgt werden sollten. Die Lebensdauer von Rosten lässt sich zusätzlich verlängern: Falls der Rost, beispielsweise im Beckenbereich, nicht mehr die ursprüngliche „Spannung“ (leichte Wölbung nach oben) hat, kann man versuchen, die Latten von dort mit denen aus dem weniger strapazierten Fuß- oder Kopfbereich auszutauschen.

Optimaler Abstand. Man kann alle Matratzentypen auf Lattenroste legen, auch auf variable. Besonders gut für verstellbare Lattenroste sind aber Latex und Schaumstoff. Sie schmiegen sich besser an als Federkern- oder Taschenfederkernmatratzen. Die Lattenabstände sollten nicht zu groß sein, sonst kann sich die Matratze durchdrücken. Optimaler Abstand: vier bis fünf Zentimeter.

Eine gute Matratze braucht nicht unbedingt eine federnde Unterlage. Ein einfacher Rollrost oder ein selbst gezimmerter reicht völlig aus, wenn man auf Verstellmöglichkeiten verzichtet.

Unten ohne. Junge Leute legen ihre Matratzen gern ohne Bettgestell einfach auf den Boden. Damit kein Schimmelbefall durch ge­staute Feuchtigkeit droht, sollten sie sie öfter hinstellen und auslüften lassen.

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09.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: