Infografiken: So bleibt Holz vor Witterung geschützt
Wer folgende Tipps bei der Installation beachtet, hat länger Freude am Werkstoff Holz.
Hausfassaden I
- Dachüberstand. Ausreichend weite Dachüberstände schützen die Holzfassade vor Regen. An höheren Gebäuden können zusätzliche Dachschürzen oder Fassadenvorsprünge über den Fenstern sinnvoll sein.
- Spritzschutz. Um Fassaden vor Spritzwasser zu schützen, sollte der Abstand zum Boden rund 30 Zentimeter betragen. Eine angrenzende Kiesschüttung vermindert Spritzwasser zusätzlich.
- Belüftung. Die Bretter einer Holzfassade müssen an der Rückseite ausreichend Luft bekommen, damit eventuell auftretende Feuchtigkeit schnell wieder verdunsten kann.
Hausfassaden II
- Horizontal. Werden Fassaden aus horizontal angebrachten Brettern übereinander lappend montiert, kann das Wasser besser abfließen. Zu breite Überlappungen sollten vermieden werden, da sonst Kapillarkräfte unnötig viel Wasser in die Kontaktflächen ziehen können. Bretter an der Unterseite schräg anscheiden, damit Tropfkanten entstehen.
- Vertikal. Prinzipiell sind Holzfassaden aus vertikal angebrachten Brettern besser, da sie das Wasser besser abfließen lassen als horizontal montierte Hölzer. Zwischen den Brettern sollten sich keine größeren Ritzen befinden, durch die der Wind das Regenwasser drücken kann.
Pfosten
- Metallfüße. Einbetonierte Stützen aus nicht rostendem Stahl bieten Zaunpfosten und Fußpunkten von Pergolen oder Carports sicheren Schutz vor Erdfeuchtigkeit. Die Unterseite der Hölzer hält man am besten durch eine ausreichend große Luftschicht trocken (links).
- Kiesdrainage. In Maßen hilft gegen nasse Füße auch eine Kiesdrainage im Boden, wenn Pfosten und Pfähle nicht fest verankert werden müssen (rechts).
- Schindeln. Damit in Pfosten möglichst wenig Wasser von oben eindringen kann, sollten sie auf der Oberseite abgeschrägt und mit Holzschindeln oder Blech abgedeckt werden.
Zäune
- Latten. Sie sollten an der Oberseite schräg oder gerundet sein, um sie vor stehendem Wasser zu schützen. Gleiches gilt für die Oberseite des Zaunriegels, der die Form eines Parallelogramms oder Trapezes haben sollte. Unterlegscheiben zwischen Latten und Riegel halten Abstand, damit Zwischenräume schnell wieder trocknen können.
- Geländer. Waagerechte Handläufe und Balken sollten ebenfalls oben abgeschrägt sein, damit kein stehendes Wasser eindringen kann. Abtropfkanten verhindern, dass Wasser die gesamte Unterseite benetzt und von oben in die Pfosten eindringen kann.
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Testtabelle: Holzlasuren für außen
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