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Herdreiniger: Tipps

test 05/2004

Herdreiniger

Damit Backofen und Glaskeramikkochfeld lange funktionstüchtig und schön bleiben, hier ein paar Tricks:

Schnell sein. Egal ob Backofen oder Kochfeld – wenn etwas überkocht, am besten sofort mit einem Glaskeramikschaber abschaben und feucht ab­wischen. So kann die Bratensoße oder der Auflauf gar nicht erst einbrennen.

Eingebranntes kostet Kraft. Auch der beste Spezialreiniger löst hart­näckigen Schmutz nicht von selbst. Sind die Speisereste richtig eingebrannt, ist kräftiges Schrubben angesagt.

Kratzer. Um sie zu vermeiden, ausschließlich weiche Tücher zum Reinigen des Glaskeramikfelds verwenden. Am besten sind Küchentücher. Finger weg von rauen Schwämmen.

Geruch. Trotz verbesserter Rezeptur riechen Backofenreiniger immer noch stechend. Am besten nach dem Reinigen den Backofen einen Tag nicht benutzen, damit das Essen nicht nach Ofenreiniger schmeckt.

Gesundheit. Die Backofen-Schaumreiniger sind hochentzündlich und teilweise reizend. Die feinen Partikel aus der Sprühdose können die Lunge reizen. Deshalb nur in gut gelüfteten Räumen benutzen. Menschen mit Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen sollten besser Backofen-Gele benutzen. Sie enthalten keine Treibmittel.

Materialangriff. Backofenreiniger können Linoleumböden verfärben. Le­gen Sie deshalb eine Lage Zeitungspapier vor den Backofen. Zudem greifen Backofenreiniger lackierte Flächen, Kunststoff- und Aluminiumteile an. Testen Sie die Materialbeständigkeit an einer kleinen Ecke, bevor Sie die ganze Fläche mit dem Reiniger einsprühen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Testtabelle: Backofen- und Grillreiniger

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: