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Schädlinge in Haus und Garten: Schädlinge im Haus

Schädlinge in Haus und Garten Special
Der Wollkrautblütenkäfer – seine Larven lieben Wolle, Teppiche, Matratzen und Pelze.

28.08.2002

Wenn es in der Natur krabbelt und surrt, deutet das meist auf ein intaktes Biotop für Insekten, Spinnen, Schnecken und Würmer hin. In Wohnräumen wird diese Vielfalt allerdings nicht geschätzt. Dennoch sind die kleinen Gäste keine Seltenheit im Haus. Vereinzelt sind sie kein Grund zur Sorge – in Scharen werden sie zum Problem: Sie können erhebliche Schäden an Vorräten und Materialien verursachen und teilweise sogar die Gesundheit gefährden.

Schädlinge in Haus und Garten

Übersicht: Vom Brotkäfer bis zum Wollkrautblütenkäfer

Nicht alle Insekten sind Schädlinge

Im Sommer verirren sich vor allem Fliegen, Mücken, Ameisen und Käfer in die Wohnung. Sie sind zwar lästig, aber nicht schädlich. Fliegengitter vor den Fenstern verwehren ihnen den Zugang. Ansonsten können sie einfach wieder rausgejagt werden.

Besonders im Herbst suchen aber viele Insekten Schutz vor der Kälte und verkriechen sich in warme Wohnungen. Gelegentlich sind auch Nützlinge wie Spinnen und Ohrenkneifer darunter. Sie fangen Insekten und halten die Zahl der Schädlinge gering. Besonders Nützlinge sollten nicht getötet, sondern einfach wieder an die frische Luft gesetzt werden.

Gefahr für die Gesundheit

Einige Insekten können aber auch erheblichen Schaden an Vorräten, Materialien und der Gesundheit anrichten:

  • Vorratsschädlinge wie der Brotkäfer werden von Lebensmitteln angezogen oder mit ihnen ins Haus gebracht. Sie lieben Getreideprodukte, Nüsse, Süßigkeiten, Fleischwaren und Haustierfutter.
  • Materialschädlinge wie der Messingkäfer ernähren sich eigentlich von organischem Material in Schüttungen unter Dielen oder in Wänden. Werden sie aber aus ihrem Lebensraum vertrieben – zum Beispiel beim Ausbau des Dachgeschosses -, gelangen sie in die frisch renovierte Wohnung und verbeißen sich in Textilien. Andere Materialschädlinge wie der Pelzkäfer haben es von vornherein auf Kleidung, Teppiche, Matratzen und Federn abgesehen.
  • Gesundheitsschädlinge wie Schaben, Pharao- und Hausameisen können krankmachende Keime von Abfällen und Fäkalien in Nahrungsmittel verschleppen. Wer diese Lebensmittel isst, kann Magenbeschwerden bekommen. Einige Menschen reagieren allergisch auf manche Insekten oder ihre Ausscheidungen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Tabelle: Übersicht: Schädlinge im Haus

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: