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Leserfrage: Sind zerbrochene Energiesparlampen giftig?

Leserfrage Meldung

test 05/2008

Ja, denn wie alle Leuchtstofflampen enthalten auch Energiesparlampen etwa drei Milligramm Quecksilber. Sie müssen deshalb getrennt vom Hausmüll umweltschonend entsorgt werden, am besten bei der örtlichen Sammelstelle.

Eine Sparlampe kann zum Beispiel zerbre­chen, wenn man sie beim Einschrauben am empfindlichen Glaskolben anfasst und nicht am massiven Vorschaltgerät über dem Schraubsockel. Die zerstörten Teile und die pulvrigen Substanzen der Energiesparlampe sollte man nicht berühren, sondern beispielsweise auffegen, außerdem den Raum gut lüften und unbedingt Kinder von den Bruchstücken und der „Unfallstelle“ fernhalten.

Übrigens: Auch unversehrte ausrangierte Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen dürfen nicht im Hausmüll landen. Damit keine giftigen Dämpfe in die Umwelt gelangen, sind Verbraucher sogar verpflichtet, die Lampen getrennt von anderen Abfällen umweltgerecht zu entsorgen. Dann können das Quecksilber, das Glas und die Metallteile zurückge­wonnen und wiederverwendet werden. Auch die übrigen Bestandteile werden verwertet.

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07.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: