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Bisphenol A : Farblos, aber doch bedenklich

test 08/2010

Bisphenol A Meldung

Getränkeflaschen, Konservendosen, Lebensmittelverpackungen, Frischhalteboxen, Babyflaschen – sie alle können Bisphenol A, kurz BPA, enthalten. Das Umweltbundesamt empfiehlt den Gebrauch der farblosen Chemikalie einzuschränken. BPA gehört mit 3,8 Millionen Tonnen pro Jahr zu den am meisten produzierten Chemikalien weltweit. Sie ist Ausgangsstoff für Polykarbonatkunststoffe und Epoxidharze. Der Stoff kann sich lösen und dann vom Menschen aufgenommen werden. Laut Umweltbundesamt zeigen Studien an Säugetieren und Fischen, dass Bisphenol A ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirke und bei einigen Organismen nachweislich die Fortpflanzung störe.

Tipp: Verwenden Sie für Lebensmittel besser keine Kunststoffbehälter. Wenn doch, sollten sie aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) bestehen. Achten Sie auf den Recyclingkode auf der Verpackung. Die Ziffer 7 im Dreieck steht für „andere Kunststoffe“, dahinter kann sich auch Polykarbonat verbergen. Erhitzen Sie keine Lebensmittel in Kunststoffbehältern oder füllen sie heiß darin ein. Wärme setzt BPA verstärkt frei. Problemlos sind Glas, Keramik oder Edelstahl.

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04.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: