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Versandapotheken: Tipps

24.02.2005

Versandapotheken

So bestellen Sie Medikamente im Internet

1. Bestellen. Schicken Sie dem Anbieter Ihr Rezept: Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Originalrezept abgegeben werden. Rezeptfreie Medikamente können Sie direkt im Onlineshop des Anbieters bestellen. Bei den meisten Anbietern müssen Sie sich dazu einmalig anmelden.

2. Liefern. Die Medikamente kommen mit Paketdienst oder Kurier. Bei guten Anbietern innerhalb weniger Tage. Im besten Fall sogar von heute auf morgen. Sie zahlen dafür eine Servicepauschale: je nach Anbieter - im Schnitt etwa vier Euro. Bestellungen mit Rezept sind meist kostenfrei. Ebenso Großbestellungen ab einem Bestellwert von 20 bis 85 Euro – je nach Anbieter.

3. Bezahlen. Sie zahlen per Lastschrift, Kreditkarte oder Überweisung. Bei einigen Anbietern können Sie auch per Rechnung zahlen. Sicher und komfortabel ist ansonsten die Zahlung per Lastschrift. Rezeptpflichtige Medikamente rechnen viele Versandapotheken direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Sie zahlen nur den Zuzahlungsbetrag. In einigen Fällen auch die Servicepauschale für den Versand.

Tipps

  • Rabatt. Rezeptpflichtige Medikamente sind in Deutschland preisgebunden. Die Preisbindung gilt auch für Versandapotheken mit Sitz in Deutschland. Apotheken aus anderen EU-Ländern können Rabatte geben. Ein Vorteil für Chroniker, die häufig Rezepte einreichen. Schauen Sie in den test-Kompass.
  • Rezept. Deutsche Versandapotheken rechnen Rezepte immer direkt mit der Kasse ab. Als Patient zahlen Sie nur den Zuzahlungsbetrag und eventuell Versandkosten. Auch einige ausländische Anbieter haben Einzelverträge mit deutschen Krankenkassen. Fragen Sie nach, bevor Sie bestellen.
  • Sparen. Rezeptfreie Medikamente sind im Internet bis zu 30 Prozent billiger. In Einzelfällen auch bis zu 60 Prozent. Aber nicht immer und überall: Vergleichen Sie die Preise.
  • Preisvergleich. Preissuchmaschinen finden den günstigsten Anbieter für Ihr Präparat. Nutzen Sie Angebote wie medizinfuchs.de und medipreis.de.
  • Versandkosten. Bestellungen mit Rezept sind oft billiger: Die Versandkosten entfallen. Bestellen Sie gleichzeitig rezeptfreie Medikamente, ist die gesamte Lieferung meist portofrei. Bei größeren Bestellungen entfallen die Versandkosten auch ohne Rezept. Siehe test-Kompass.
  • Schnelle Lieferung. Die Lieferung per Post dauert immer mehrere Tage. Bestellen Sie Ihre Medikamente rechtzeitig. In akuten Fällen hilft eine Versandapotheke mit Botendienst. Beispiel: aponet.de
  • Beratung. Viele Versandapotheken beraten nur mangelhaft. Fragen Sie besser Ihren Arzt oder Ihre Krankenkasse. Holen Sie in wichtigen Fällen stets mehrere Auskünfte ein. Nutzen Sie die Infos der Stiftung Warentest. Handbücher: Selbstmedikation und Medikamente. Online: medikamente-im-test.de.
  • Anbieter. Speichern Sie Land, Firmensitz, Impressum und Anschrift des Anbieters. Drucken Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus. Bestellen Sie nicht bei anonymen Anbietern.
  • Spam. Viagra ohne Rezept oder Pillen fast umsonst? Finger weg von solchen Angeboten die via E-Mail kommen. Hinter Spam-Mails können Viren, Dialer und Trojaner stecken. Die machen krank, nicht gesund.
  • Sicherheit. Ordern Sie Medikamente nur bei Versandapotheken mit verschlüsselter Verbindung (SSL-Verfahren). Sie erkennen die verschlüsselte Verbindung am Kürzel „https“ in der Adresszeile Ihres Browsers und am Schloss-Symbol in der Statusleiste am unteren Fensterrand. Oder klicken Sie auf Datei/Eigenschaften und prüfen Sie die Verbindung. Beispiel: SSL 3.0, RC4 mit 128 Bit Verschlüsselung (Hoch).

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: