Versandapotheken: Tipps
Achten Sie auf Sicherheit, vergleichen Sie die Preise – inklusive Versandkosten. Im Akutfall ist die echte Apotheke unschlagbar.
- Sparen. Rezeptfreie Medikamente sind bei Versandapotheken bis zu einem Drittel billiger als in der regulären Apotheke, aber nicht immer, deshalb Preise vergleichen.
- Vergleichen. Die günstigsten Anbieter für das gesuchte Präparat finden Preissuchmaschinen, etwa www.medizinfuchs.de, www.billiger.de, www.guenstiger.de.
- Anbieter. Nutzen Sie nur Versand-apotheken, die auf der Internetseite ein Impressum mit Adresse, Telefonnummer, dem Namen des verantwortlichen Apothekers und der zuständigen Apothekerkammer veröffentlichen. Auch wichtig: Beratungshotline, Geschäftsbedingungen.
- Sicherheit. Sicher sind die Qualität der Medikamente und die Lieferung nur bei Versendern mit Sitz in Deutschland, der Schweiz oder EU-Staaten, deren Rechte den deutschen Vorschriften entsprechen. Bei anonymen Anbietern oder Händlern aus fernen Ländern ist das Risiko von Medikamentenfälschungen hoch.
- Unseriös. Wer verschreibungspflichtige Medikamente – wie zum Beispiel Viagra – ohne Rezept verschickt oder dem Kunden anbietet, ein Rezept zu „besorgen“, handelt illegal.
- Bestellen. Bestellen Sie im Internet nur bei Versandapotheken mit verschlüsselter Verbindung (SSL-Verfahren, „https“ in der Adresszeile des Browsers). Meist sind auch Bestellungen per Post, Telefon oder Fax möglich.
- Rezept. Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Originalrezept abgegeben werden. Es muss per Post an die Versandapotheke geschickt werden.
- Rabatt. Rezeptpflichtige Arzneimittel sind in Deutschland preisgebunden, in der Versandapotheke ebenso wie in der „echten“ Apotheke. Versandapotheken im europäischen Ausland hingegen gewähren meist Rabatte. Einige deutsche Versender haben ausgeklügelte Bonussysteme zur Umgehung der Preisbindung.
- Krankenkasse. Deutsche Versandapotheken rechnen Rezepte direkt mit der Krankenkasse ab. Auch einige ausländische Anbieter haben Einzelverträge mit deutschen Krankenkassen. Patienten zahlen nur den Zuzahlungsbetrag.
- Zuzahlungsfrei. Über 11 000 Arzneimittel aus 157 Wirkstoffgruppen sind von der gesetzlichen Zuzahlung befreit – in der Apotheke vor Ort und bei Versandapotheken. Siehe www.medikamente-im-test.de oder www.gkv.info.
- Versandkosten. Rezeptpflichtige Mittel sind meist versandkostenfrei. Je nach Versandapotheke entfallen ab einem Bestellwert von 10 bis 60 Euro auch die Versandkosten für rezeptfreie Präparate .
- Akutfall. Bei akuten Erkrankungen sollte man auf die Apotheke um die Ecke setzen. Häufig liefert auch die Nachbarschaftsapotheke per Boten.
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Testtabelle: Versandapotheken
