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Toilettenpapier: Tipps

test 07/2006

Beim Benutzen von Toilettenpapier ist weniger mehr. Zu starker und zu häufiger Einsatz reizt die Haut in der empfindlichen Po-Ebene.

Toilettenpapier

Hygiene. Für eine besonders gründliche und sanfte Analhygiene empfehlen Dermatologen die Reinigung ausschließlich mit warmem Wasser, idealerweise im Bidet. Seife oder andere Zusätze sind für die empfindliche Haut im Analbereich ungeeig­net. Um Hautreizungen zu vermeiden, sollte der Po nach der Reinigung trocken getupft werden, am besten mit einem weichen, unbedruckten und unparfümierten Toilettenpapier.

Feuchte Tücher. Dermatologen raten Gesunden davon ab, ständig feuchte Toilettenpapiere zu verwenden, weil darin enthaltene Konservierungs- und Duftstoffe zu Ekzemen führen und Kontaktallergien auslösen können. Sinnvoll kann eine vor­übergehende Verwendung zum Beispiel bei Inkontinenz sein, wenn auf Reisen kein Wasser vorhanden ist.

Antibakteriell. Toilettenpapier mit antibakteriellen Zusätzen ist nicht nur hygienisch überflüssig, sondern schädlich. Antibakterielle Zusätze fördern die Resistenzbildung von Bakterien und schaffen auf diese Weise gesundheitliche Risiken.

Jucken. Wenn es trotz gründlicher Reinigung am Po juckt, brennt oder schmerzt, die Unterwäsche dauernd verschmutzt ist oder sich Blutspuren am Toilettenpapier zeigen, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um Erkrankungen wie zum Beispiel Analekzeme oder Hämorrhoiden abzuklären.

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Blauer Engel

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: