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Sonnenschutzmittel: Tipps

test 06/2004

Sonnenschutzmittel

Planung. Bevor Sie sich für einen bestimmten Lichtschutzfaktor entscheiden, bedenken Sie Ihre Hautempfindlichkeit und die zu erwartende Strahlungsintensität. Je nä­her am Äquator und je höher in den Bergen, desto stärker wirken die Strahlen. Schnee, Sand und Was­ser verstärken den Effekt noch zu­sätzlich.

Start. Geizen Sie am Beginn des Urlaubs nicht mit einem hohen Schutzfaktor. So gewinnt die Haut Zeit, sich langsam an die Strahlen zu gewöhnen.

Babys und Kleinkinder. Im ersten Lebensjahr ist pralles Sonnenlicht tabu. Knirpse unter drei nur kurzzeitig in die knallige Sonne lassen. Gut eincremen, Hemd überziehen, Hut und Sonnenbrille aufsetzen. In den ersten zehn Lebensjahren sollten Sonnenbrände un­bedingt vermieden werden. Sonst verstärkt sich das Risiko, später Hautkrebs zu bekommen.

Rechtzeitig und viel. Tragen Sie das Lichtschutzmittel etwa 30 Minuten vor dem Sonnenbad auf. So lange brauchen die Mittel, um ih­re Wirksamkeit voll entfalten zu kön­nen. Und beim Auftragen nicht geizen: Viel hilft viel.

Schutzdauer. Die Schutzdauer pro Tag lässt sich durch mehrfache Anwendung des Sonnenschutzmittels nicht verlängern.

Wasserfest. Auch der Schutz wasserfester Mittel geht beim Baden teilweise verloren. Deshalb danach immer wieder reichlich eincremen.

Sonnenschirm. Durch Licht­streu­ung kann es auch unterm Schirm zu Sonnenbränden kommen. Also immer eincremen. Achtung: Auch bei bedecktem Himmel ist man vor Sonnenbrand nicht sicher.

Siesta. Verbringen Sie die Zeit von 11 bis 15 Uhr, wenn die Sonne am intensivsten scheint, im Schatten.

Kosmetika. Verzichten Sie während des Sonnenbads möglichst auf Kosmetika, besonders auf Deos und Parfüms. Sonst kann es zu Haut­verfärbungen kommen, die sich nur langsam zurückbilden.

Medikamente. Bestimmte Arzneimittel können die Lichtempfind­lichkeit erhöhen und Hautreaktionen auslösen. Also vor dem Sonnenbad sicherheitshalber den Arzt fragen.

Noch wirksam. Sonnenschutzmittel vom letzten Sommer können Sie problemlos weiter benutzen. Vorausgesetzt, das Produkt riecht einwandfrei und die Substanzen haben sich nicht in dick und dünn getrennt. Denn dann ist der Lichtschutz nicht mehr gewährleistet.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: