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Handhabung: Tipps für den Alltag

Rollatoren Test

test 09/2005

Rollatoren müssen sicher und bequem sein. Bei der täglichen Handhabung gibt es viele kritische Punkte, auf die besonders zu achten ist.

Rollatoren

Einstellen von Handgriffhöhe und Bremsen

Rollatoren Test

Das ist bei vielen Rollatoren recht umständlich. In der Regel wird das zwar bereits im Sanitätshaus für den Benutzer vorgenommen, doch dass es auch leichter gehen kann, zeigen die Modelle Topro Troja, Bischoff&Bischoff RL 120 und Dolomite Amigo 600. Achtung: Ist die Höhe stufenlos verstellbar, können auch die Handgriffe gedreht werden. Stehen sie zu weit nach außen, besteht Kippgefahr.

Bremsgriffe

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Ein geschlossener Bremsgriff mit einer Kugel am Ende lässt sich gut greifen.

Zum Teil war nach dem Feststellen der Parkbremse (Feststellbrem­se) der Abstand zwischen Hand- und Bremsgriff sehr groß (Days Casa Go-Go III und Etac Ono). Die Bremse war selbst für normal große Hände nicht einfach zu lösen. Am besten vor dem Kauf ausprobieren!

Faltsicherung

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Faltsicherung offen oder geschlossen? An einem farblich abgesetzten Hebel ist das leichter zu erkennen.

Günstig, wenn sie bei aufgestelltem Rollator automatisch einras­tet. Einige Modelle haben diesen selbsttätigen Arretiermechanismus
(siehe Tabelle). Wird das Feststellen per Hand mal vergessen, kann der Rollator ungewollt zusammenklappen – zum Beispiel im Fahren bei einem Aufprall. Sturzgefahr!

Zusammenfalten

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So sollte der Rollator nicht angefasst werden. Klemmgefahr!

Hier sollte immer genau die Gebrauchsanleitung befolgt werden. Denn wer dabei etwas falsch macht, kann sich arg die Finger klemmen. Günstig: Immer eine Kopie dabei haben.

Sitzhöhe

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Sicheres und bequemes Sitzen: Die Füße sollten den Boden berühren können.

Für kleine Menschen ist die Höhe des Sitzes bei den meisten Rollatoren recht hoch (rund 60 cm), das Aufstehen aber dafür leichter. Fußspitzen sollten zur Sicherheit immer den Boden berühren können. Ein niedriger Sitz (Bischoff&Bischoff RL mit 50 cm) ist zwar bequemer, dafür ist es meist schwerer, wieder hochzukommen.

Gebrauchsanleitungen

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Sie sollten gut lesbar sein, um Nutzungsfehler beim Klappmechanismus und der Bremsbedienung zu verhindern. Vor allem bei Invacare P452E, Dolomite Amigo 600, Rehaforum Rollator und Rebotec Polo ist das mit der kleinen Schrift nur schwer möglich. Bei den Rollatoren Dietz und Rehaforum fehlten zudem Hinweise für die Bremseinstellung.

Rückengurt

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Bordsteinkanten: Vor Hindernisssen kapitulieren die meisten Rollatoren.

Von manchen wird er als bequem, von anderen als hinderlich empfunden. Günstig sind abnehmbare Bügel. Bei Integration in die Handgriffstange, wie beim Rebotec Polo, kann die Lehne bei höchster Einstellung der Griffe unangenehm in den Rücken drücken.

Reflektoren

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Reflektoren erhöhen die Sicherheit bei Dämmerung und Dunkelheit.

Sie erhöhen die Sicherheit auf der Straße bei Dunkelheit. Neun Rollatoren verzichten gänzlich auf die wirklich nützlichen und zudem preisgünstigen Rückstrahler, einige haben sie nur teilweise. Nach allen Seiten ausreichend geschützt sind nur der Topro Troja und der Dolomite Amigo 600.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: