Brustvergrößerung: Selten gute Beratung
Wer eine Schönheitsoperation plant, denkt häufig nicht an die damit verbundenen Risiken. Ärzte müssten es eigentlich besser wissen. Der Test der Stiftung Warentest zeigt jedoch: Sie erläutern zu selten die Operationsrisiken. In den Beratungsgesprächen vor einer kosmetischen Brustvergrößerung gingen sie außerdem nicht immer auf die Vorstellungen der Frauen ein und empfahlen teilweise zu große Brustimplantate – gemessen an den natürlichen Körperproportionen.
Im Test: Vier zertifizierte Brustzentren an öffentlichen Krankenhäusern und drei private, überregional tätige Schönheitskliniken. Drei Frauen zwischen 23 und 44 Jahren ließen sich im Auftrag der Stiftung Warentest beraten. Beratungskosten: Teilweise kostenlose Beratungsgespräche, ansonsten 10 bis 126 Euro.
Online-Extra: Zusätzlich zu den Informationen aus test 09/2010 enthält der Onlineabruf ein Experteninterview, eine Checkliste und Infos über Billigangebote aus dem Ausland.
Getestete Produkte
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Brustzentren an öffentlichen Krankenhäusern
- Interdisziplinäres Brustzentrum Charité Berlin
- Klinikum Stuttgart Frauenklinik
- Luisenkrankenhaus Düsseldorf
- St. Elisabeth-Krankenhaus Brustzentrum, Leipzig
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Private Klinikverbünde für plastisch-ästhetische Chirurgie
- Clinic im Centrum
- Mang Medical One Gruppe
- Tagesklinik/Ambulanz der Collegium-Klinik
Alle Testergebnisse online inkl. PDF-Download
test 09/2010: Inhalt
Sie erhalten den Heft-Artikel in zwei Versionen:
-
als Online-Version mit interaktiver Testtabelle -
als PDF-Datei (9 Seiten)
Sie erhalten folgende Artikel und Tabellen:
- Brustvergrößerung
- Testtabelle: Beratungen vor kosmetischer Brustvergrößerung
- Checkliste
- Billigangebote aus dem Ausland
- Material und OP-Technik
- Rechtslage
- Interview
- Unser Rat
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- lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
- ist vollständig anzeigenfrei,
- erhält nur rund 15 Prozent ihres Etats als öffentlichen Zuschuss.
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