Messwerte: Therapieziele
Messbereiche zur Orientierung
Blutzucker wird in den alten Bundesländern in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) gemessen, in den neuen in Millimol pro Liter (mmol/l) – die von Fachgesellschaften bevorzugte Einheit. Messgeräte sollen bald nur noch nach einem System messen.
Gut = geringes Risiko.
Mäßig = erhöhtes Risiko.
Schlecht = hohes Risiko.
Nüchtern-Blutzucker. Gut: bis 100 mg/dl (5,5 mmol/l). Mäßig: bis 110 mg/dl (bis 6,0 mmol/l). Schlecht: mehr als 110 mg/dl (6,0 mmol/l).
Nach dem Essen. Gut: bis 135 mg/dl (7,5 mmol/l). Mäßig: bis 160 mg/dl (9,0 mmol/l). Schlecht: mehr als 160 mg/dl (9 mmol/l).
HbA1c-Wert. Das „Blutzucker-Langzeitgedächtnis“. Je höher der HbA1c-Wert, desto höher waren in den Wochen zuvor die Blutzuckerspiegel. Ersetzt keine Einzelmessungen.
HbA1c. (Z. B. über drei Monate). Gut: bis 6,5 mmol/l. Mäßig: bis 7,5 mmol/l. Schlecht: mehr als 7,5 mmol/l.
HbA1c-Grenzwert. 6,1% (Nichtdiab.)
Versorgungsleitlinie Diabetes mellitus Typ 2. Strengere Zielwerte können bei (Folge-)Erkrankungen notwendig sein.
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Testtabelle: Blutzuckermess-Systeme als Set
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