Special Zähne: Gute Zahnärzte erkennen
24.09.2009
Ein „guter“ Zahnarzt sollte sich Zeit nehmen für seine Patienten und natürlich sorgfältig arbeiten. Die folgenden Kriterien helfen dabei, einen geeigneten Arzt zu finden.
Bedürfnisse der Patienten
Öffnungszeiten. Sie kommen den Bedürfnissen der Patienten entgegen. Es gibt spezielle Angebote am Morgen oder Abend.
Wartezeit. Patienten müssen nicht lange warten. Wenn es doch mal zwanzig oder dreißig Minuten bis zur Behandlung dauert, kann dies auch an Notfällen oder unvorhergesehenen Komplikationen liegen. Die Praxis sollte die Wartenden aber informieren.
Verständliche Sprache. Zahnarzt und Prophylaxeassistenten erklären den Patienten die Sachverhalte in verständlicher Sprache.
Zuwendung. Der Zahnarzt erklärt Kindern geduldig jeden geplanten Schritt. Er arbeitet besonders behutsam und respektiert Wünsche der kleinen Patienten.
Zeit. Für den Patienten nimmt sich der Zahnarzt ausreichend Zeit und bespricht Diagnose, Therapie und Alternativen.
Behandlungsstühle. Mehr als drei Behandlungsstühle pro Zahnarzt sollte es nicht geben. Das deutet auf „Fließbandarbeit“ hin.
Vorsorge. Der Zahnarzt berät über Zahngesundheitsvorsorge und bindet Patienten in die Entscheidungen mit ein. Nach der Behandlung wissen Patienten was sie tun müssen, damit die vorgenommenen Arbeiten länge halten.
Preise. Diese sind transparent und nachvollziehbar. Alle Kosten - inklusive der Zuzahlung - stehen vor Behandlungsbeginn weitgehend fest. Hundertprozentig geht das meist nie, da der Zahnarzt vor Beginn nicht genau sagen kann, welche Maßnahmen nötig werden.
Differenziertes Angebot. Unterschiede in Qualität und Preis sind für Patienten klar nachvollziehbar.
Umsichtige Vorgehensweise
Hygiene. Die Praxis sorgt penibel für umfassende Hygiene. Arzt und Personal tragen Mund- und Nasenschutz, Arbeitsbrille sowie Handschuhe.
Prophylaxe. Die Praxis bietet professionelle Mundhygiene an.
Zahnstein. Ihn nur zu entfernen reicht nicht. Die Zähne müssen anschließend auch poliert werden.
Zahnfleischtaschen. Der Zahnarzt nimmt Zahnfleischbluten und zurückgehendes Zahnfleisch ernst, misst routinemäßig die Tiefe von Zahnfleischtaschen und behandelt sie und andere parodontale Probleme.
Lupe Co. Der Zahnarzt arbeitet mit Lupenbrille und Operationsmikroskop.
Minimal-invasive Methoden. Der Zahnarzt sollte mit minimal-invasiven Methoden arbeiten. Das bedeutet, dass er primär Zahnschäden vorbeugt, eingreift bevor Folgeschäden entstehen und vorhandene Defekte frühzeitig behandelt, um möglichst viel Zahnsubstanz zu erhalten.
Spritze. Der Zahnarzt fragt, ob Patienten eine Spritze wollen. Die Behandlung ist überwiegend schmerzfrei.
Hightech. Neue und teure Materialien allein garantieren noch keine gute Behandlung. Wichtiger sind Erfahrung, Sorgfalt und Können des Zahnarztes.
Technische Arbeiten
Kofferdam. Besonders bei Wurzelbehandlungen und bei Kompositfüllungen im seitlichen Bereich arbeitet der Zahnarzt mit Kofferdam. Das ist ein dünnes Spanngummi, das den Arbeitsbereich trocken hält.
Röntgenbilder. Es gibt ausreichend Röntgenbilder vor und nach der Behandlung. Aber auch nicht zu viele unnötige Doppelaufnahmen.
Füllungen halten. Neue Füllungen halten sechs bis zehn Jahre oder länger. Wiederholungsfüllungen innerhalb von zwei oder drei Jahren sind ein schlechtes Zeichen. Nach Abschluss der Behandlung sind zudem keine weiteren Folgebehandlungen nötig.
Passform. Füllungen, Inlays, Kronen oder Brücke, egal was - es muss passen. Bei Spannungsgefühl, Druck oder ähnlichem muss der Zahnarzt Füllungen Co. anpassen oder austauschen.
Zahnseide. Alle Zahnzwischenräume mit Füllungen oder Kronen sind für die Reinigung mit Zahnseide, Zahnhölzchen oder Interdentalbürsten durchgängig.
Haltbarkeit. Der Zahnarzt sagt seinen Patienten wie lange die Versorgung hält oder halten sollte. Er hat aber das Recht, mangelhafte Arbeiten von sich aus kostenlos noch einmal anzufertigen, auszutauschen oder sie zu reparieren.
Nachkontrolle. Damit die Zahnbehandlung dauerhaft erfolgreich bleibt, bietet der Zahnarzt eine Nachkontrolle (Recall) an. Besonders bei größeren und teuren Behandlungen wie Implantaten, Brücken oder einer Parodontaltherapie ist die regelmäßige Nachkontrolle unverzichtbar. Patienten, die laufend zur Nachkontrolle kommen, haben einen erheblich besseren Zahnzustand als jene, die dies nicht tun.
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Preiswerter Zahnersatz
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