Raucher-Entwöhnung: Sechs Phasen
31.08.2007
Die Raucherentwöhnung verläuft in sechs Phasen. So banal es klingt: Zuerst müssen sich Raucher bewusst machen, dass sie tatsächlich aufhören wollen. Denn nur mit einem festen Willen gelingt der Nikotinentzug.
Motivation ist wichtig
Um sich zu motivieren, sollten Entwöhnungswillige bereits den Übergang in eine weitere Phase als Erfolg werten und nicht erst die rauchfreie Zeit.
- Stabile Rauchphase. In dieser Phase sind Raucher noch nicht bereit, aufzuhören.
- Überlegungsphase. Raucher ziehen einen Rauchstopp innerhalb der kommenden sechs Monate (aber nicht innerhalb des nächsten Monats) in Erwägung. Zudem bewerten sie die Nachteile des Rauchens inzwischen zumindest gleich hoch wie die Vorteile.
- Entschlussphase. Jetzt denken Raucher ernsthaft über einen Rauchstopp innerhalb des nächsten Monats nach und sind von den Vorteilen des Nichtrauchens überzeugt. Allerdings befürchten sie noch, rückfällig zu werden.
- Aktionsphase. Diese Phase dauert etwa sechs Monate und kostet am meisten Kraft. Raucher werden zu Ex-Rauchern und brechen mit den alten Rauchgewohnheiten.
- Erhaltungsphase. Die Ex-Raucher behalten das Nichtrauchen mit relativ geringem Aufwand bei. Die Phase dauert etwa fünf Jahre. Die Rückfallrate in dieser Zeit liegt nur noch bei ungefähr 7 Prozent.
- Nichtraucherphase. Die Ex-Raucher sind gegen die Versuchungen des Glimmstengels gefeit und davon überzeugt, nicht mehr rückfällig zu werden.
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