Haarentfernung: Was es sonst noch gibt
Störende Härchen im Gesicht können oft auch in Eigenregie entfernt werden. Aber immer nur vorübergehend.
Pinzette
Einzelne Härchen lassen sich mit der Pinzette herauszupfen. Nachteil: Die Hautdecke kann sich über dem herausgerissenen Haar verfestigen. Das nachwachsende Haar kommt dann nicht einfach heraus, sondern wächst unter der Oberfläche weiter. Entzündungen können die Folge sein.
Rasieren
Die Haare werden direkt an der Hautoberfläche gekappt. Kurze Erfolgsdauer (je nach Haarwachstum höchstens zwei bis fünf Tage). Übrigens: Durchs Rasieren wird der Haarwuchs nicht angeregt und auch nicht stärker. Der Rasierer schneidet die Haare an der dicksten Stelle ab. Deshalb wirken sie dann oft rauer und sind rasch wieder zu spüren.
Chemische Haarentfernung
Ein chemischer Stoff in Cremes oder Schäumen (Thioglykolsäure) zerstört den sichtbaren Teil des Haares. Kurze Erfolgsdauer (etwa eine Woche). Produkte riechen oft unangenehm. Hautreizungen und allergische Reaktionen sind möglich. Deshalb das Präparat vor der Anwendung im Gesicht auf Verträglichkeit testen, zum Beispiel in der Armbeuge.
Wachs
Kalt- oder Warmwachs wird auf die Haut aufgetragen und umschließt die Haare. Beim Abziehen der Wachsschicht werden sie aus der Haut gerissen. Erfolgsdauer: etwa vier Wochen. Diese Methoden werden im Gesicht meist als zu rabiat empfunden.
Blondieren
Macht dunkle Härchen weniger sichtbar. Vorteil: schmerzfrei und relativ lang anhaltend. Verträgt aber nicht jeder auf Dauer.
Epilieren
Epiliergeräte, die die Haare an der Wurzel ausreißen, wirken ungefähr einen Monat lang. Sie eignen sich nur für die Beine. Im Gesicht wäre die Anwendung zu schmerzhaft. Ein Gesichtsepilierer konnte sich auf dem Markt nicht durchsetzen.
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