Haarzyklus: Ein ständiges Kommen und Gehen
Dauerhafte Haarentfernung gelingt nur in der Wachstumsphase.
Keine „Mauser“ beim Menschen
Das Haarwachstum erfolgt nicht kontinuierlich, sondern in jedem Follikel wechseln sich Phasen des Wachstums, der Ruhe und der Rückbildung in rhythmischer Folge ab. Dieser ständige Kreislauf wird als Haarzyklus bezeichnet. Jeder Follikel folgt einem ihm eigenen Zyklus, der gegenüber den Haarzyklen der benachbarten Follikel zeitlich versetzt ist. Das ermöglicht einen gleichmäßigen Haarbestand des Menschen. Es kommt nicht zu einer „Mauser“ wie im Tierreich.
Wachstumsphase (Anagenphase)
Die Dauer der Anagenphase beträgt zwei bis sechs Jahre, manchmal auch länger. In dieser Zeit wächst das Haar im Durchschnitt 0,35 Millimeter pro Tag. Bis zu 90 Prozent aller Haare befinden sich gleichzeitig in der Wachstumsphase, zum Teil schon sichtbar, zum Teil noch in der Haut. Bei der permanenten Haarentfer-nung gilt es, die sichtbaren Haare in der Wachstumsphase zu erreichen, um die Haarproduktion dauerhaft zu stören.
Übergangsphase (Katagenphase)
Während der Übergangsphase von etwa zwei Wochen kommt es zu Umbauvorgängen im Haarfollikel. Die Haarzwiebel bildet sich zurück. Das Haar wird in Richtung Kopfhautoberfläche verschoben.
Ruhephase (Telogenphase)
In einem Zeitraum von zwei bis vier Monaten sitzt das Haar immer lockerer im Follikelkanal und kann leicht beim Kämmen, Bürsten oder bei der Haarwäsche aus der Kopfhaut herausgelöst werden.
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