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Augenlaser: Millimeterarbeit

test 02/2007

Der Excimer-Laser trägt das Zentrum der Hornhaut ab.

Augenlasern

Die wichtigsten Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit sind Lasik und PRK:

Lasik (Laser in situ Keratomileu­sis): Mit einer automatisch gesteuerten feinen Klinge (Mikrokeratom) wird ein dünnes Scheibchen der Hornhaut (etwa 1/10 Millimeter) angeschnitten und zur Seite geklappt. Ein Excimer-Laser fräst das Innere der Hornhaut auf einer Fläche von etwa 7 Millimeter Durchmesser ab. Nach Abschluss der Laserbehandlung wird das Hornhautscheibchen wieder zurückgelegt.

Wissenschaftlich anerkannt zur Behandlung von Kurzsichtigkeit bis – 8 Dioptrien, von Weitsichtigkeit bis +3 Dioptrien, von Hornhautverkrümmungen bis +3 Diop­trien. Für dieses Verfahren muss die Hornhaut in der Mitte mindestens 0,5 Millimeter dick sein.

Femto-Lasik: Statt mit einer Klinge wird die Hornhaut mit einem Femtosekunden-Laser durchtrennt. Weitere Behandlung wie bei der Lasik, allerdings gibt es noch keine Langzeitstudien.

PRK (photorefraktive Keratek­to­mie): Oberflächenbehandlung der Hornhaut. Die oberste Zellschicht der Hornhaut (Epithel) wird mit einem feinen Spatel oder einer Bürste entfernt. Mit einem Ex­cimer-Laser wird das Zentrum der Hornhaut auf einer Fläche von etwa 7 Millime­ter Durchmesser abgeschliffen. Die Epithelzellen bilden sich innerhalb weniger Tage neu und schließen die oberflächliche Wunde. Bis zu diesem Zeitpunkt treten meist starke Schmerzen auf.

Wissenschaftlich anerkannt zur Behandlung von Kurzsichtigkeit bis zu – 6 Diop­trien, von Weitsichtigkeit bis zu +3 Dioptrien, von Hornhautverkrümmungen bis zu +3 Diop­trien.

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Kliniken mit Lasik-Tüv-Siegel

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: