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Tipps: Sparen mit Generika

test 10/2004

Arzneimittel

Kunden können in der Apotheke bei Selbstmedi­ka­tionsmitteln viel Geld einsparen, wenn sie

  • nach dem preiswer­te­sten Generikum fragen, also einem wirkstoffgleichen Nachahmerpräparat oder nach
  • Import-Arzneimitteln, die im Ausland oder in Deutschland für den Export hergestellt und zurückimportiert werden. Preisspannen bis zu 1000 Prozent sind bei vergleichbaren Medikamenten möglich.

Vergleichen Sie die Preise verschiedener Anbieter oder lassen Sie sich in der Apotheke entsprechend beraten.

Aut-idem: Bei rezeptpflichtigen Mitteln kann die „aut idem-Regelung“ (lat. „oder dasselbe“) helfen, die Zuzahlung zu senken: Der Arzt verschreibt den Wirkstoff, der Apotheker wählt das Mittel auch unter Preis- und Zuzahlungsgesichtspunkten aus.

Gleiche Qualität? In Deutschland unterscheiden sich Nachahmerpräpa­rate vom Original eventuell durch an­de­re Farb- , Konservierungs- und Ge­schmacks­stoffe, in Form und Farbe. Generika können sich geringfügig in der Freisetzung des Wirkstoffs und dessen Aufnahme am „Zielort“ im Körper unterscheiden (Bioverfügbarkeit). Wissenschaftler sehen die Proble­matik der Bio­verfügbarkeit vielfach überschätzt. Die Aufnahme und Wirkung des Wirkstoffs im Organismus hänge im Alltag auch von an­deren Faktoren ab, wie der Einnahme des Medikaments vor oder nach dem Essen.

Hinweis: Es gibt Wirkstoffgruppen oder Mittel, die nicht ohne weiteres auszutau­schen sind, so bei der Bluthochdruckbehandlung. Bei Wirkstoffen wie Glibenclamid für Diabetiker sollte die Austauschbarkeit genau geprüft sein.

Versandhandel: Immer günstig? Siehe „Pillen und Prozente“.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: