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20.03.2008

Umgang mit Arzneimitteln

Arzneimittel sollen kühl, dunkel und trocken, am besten in einem Schrank, aufbewahrt werden. Der geeignete Platz für einen Arzneimittelschrank ist das Schlafzimmer oder ein ungeheizter Nebenraum. In den immer noch beliebtesten Orten Badezimmer und Küche kann es zu feucht und zu warm werden; beides setzt den Medikamenten zu.

In einem Haushalt mit Kindern sollte der Medikamentenschrank abschließbar sein. Diese Vorsichtsmaßnahme soll verhindern, dass sich der Nachwuchs an den „bunten Bonbons“ oder süßen Säften vergreift, und sie gilt nicht nur für den Elternhaushalt, sondern auch für den der Großeltern, wo die Enkel auf Entdeckungsreise gehen können.

Die kindersichere Aufbewahrung wird vor allem dann leicht vernachlässigt, wenn die Mittel gerade in Gebrauch sind, um ein krankes Kind zu kurieren. Da liegen dann die Zäpfchen griffbereit in der Nachttischschublade und die Dose mit dem Einreibemittel bei Erkältungen steht neben dem Bett. Das kann gefährlich werden, weil viele Erkältungssalben Menthol enthalten, das bei Kindern einen Stimmritzenkrampf auslösen kann, wenn es um den Bereich der Nase herum aufgetragen wird.

Medikamente, die Sie nicht aufgebraucht haben, sollten Sie unbedingt mitsamt der Gebrauchsinformation in der Verpackung aufbewahren, damit Sie später nachschauen können, wofür sie sich eignen und wie sie richtig dosiert werden. Am besten notieren Sie auf der Verpackung auch, für wen das Mittel gedacht war und wann es angebrochen wurde.

Achten Sie bei Tropfen und Saft darauf, die Flaschen immer gut zuzudrehen. Wenn Flüssigkeit verdunstet, konzentriert sich die Lösung und die übliche Dosierung enthält mehr Wirkstoff als sonst.

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19.03.2010 © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. nach oben