16.10.2008
Speziell: Krebs
Eine Krebsgeschwulst entsteht aufgrund unkontrollierter Zellwucherungen in einem Gewebe. Das Grundprinzip jeder medikamentösen Therapie gegen Krebs besteht darin, zu versuchen, dieses Wachstum mit Medikamenten möglichst dauerhaft oder wenigstens vorübergehend zu stoppen, die durch den Tumor verursachten Beschwerden zu lindern und zu verhindern, dass die Geschwulst ihre Zellen über das Blut in andere Organe und Gewebe streut (Metastasen absiedelt). Chemotherapeutika werden auch gegeben, um nach einer Operation noch vorhandene Krebszellen abzutöten und auf diese Weise zu verhindern, dass sich Metastasen bilden. Diese Ziele lassen sich allerdings nicht immer erreichen.
