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Umwelt-Kreditkarte von Barclaycard: Gutes Gewissen beim Einkauf

Umwelt-Kreditkarte von Barclaycard Schnelltest

finanztest 10/2008

Barclaycard bietet eine Umwelt-Kreditkarte an. 0,5 Prozent aller Umsätze mit der Barclaycard green (Mastercard) kommen drei Umweltprojekten in Deutschland, Indien und Brasilien zugute.

Angebot

Die Projekte sollen jeweils den CO2-Ausstoß reduzieren. Dazu erhalten die Kartennutzer Vergünstigungen, wenn sie die Angebote der Partnerunternehmen Lichtblick, Energiesparshop24, Lexus, Geo, Profirad und Europcar nutzen.

Vorteil

Im ersten Jahr ist die Karte kostenlos. Ab dem zweiten Jahr spendet Barclaycard die vom Kunden gezahlte Jahresgebühr von 19 Euro an eines der drei Umweltprojekte, wenn der Kunde im Vorjahr mindestens 1 200 Euro Umsatz gemacht hat.

Nachteil

Bei Verwendung der Karte außerhalb von Euroland werden 1,75 Prozent vom Umsatz fällig. Bargeldabhebungen schlagen mit 4 Prozent (mindestens 4,50 Euro) zu Buche. Bei Teilrückzahlung werden mindestens 17,49 Prozent Effektivzins fällig.

Finanztest-Kommentar

Die Barclaycard green ist eine Werbeaktion ohne besondere Tücken. Sie zählt trotz der Jahresgebühr zu den günstigen Kreditkarten, solange der Nutzer damit kein Bargeld abhebt und auf Teilrückzahlungen seiner Ausgaben verzichtet. Nebenbei tut er für ein paar Euro etwas Gutes für die Umwelt.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: