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Tagesanleihe: Mietkaution beim Staat besser verzinst

Tagesanleihe Meldung

finanztest 11/2008

[Upddate: Die mögliche Verpfändung der Tagesanleihe des Bundes an den Vermieter verzögert sich nach Angaben der Deutschen Finanzagentur. Siehe unten.]

Mieter und Vermieter können die neue Tagesanleihe des Bundes dazu nutzen, um ein gut verzinstes Mietkautionskonto zu eröffnen. Das Geld wird derzeit mit rund 4 Prozent verzinst. Banken zahlen in der Regel viel weniger Zinsen und nehmen oft hohe Gebühren.

Der Mieter kauft bei der Deutschen Finanzagentur in Frankfurt am Main für seine Kaution die Tagesanleihe. Im Verpfändungsformular der Finanzagentur können Mieter und Vermieter vereinbaren, dass der Vermieter ohne großen Verwaltungsaufwand allein über die angelegte Summe und die Zinsen verfügen kann. Kontoführung und Verpfändung sind kostenfrei.

Auch für einen Vermieter ist diese Form der Kaution attraktiv, denn die guten ­Zinsen erhöhen die Mietsicherheit.

Update vom 27.11.2008

Die Finanzagentur verschiebt die angekündigte Nutzung der Tagesanleihe als Mietkautionspfand aus technischen Gründen. Ein Sprecher gab als spätesten Starttermin für eine mögliche Verpfändung an den Vermieter das Frühjahr 2009 an. Die Finanzagentur hat seit Beginn der Finanzkrise alle Hände voll zu tun, Neukunden ein Schuldbuchkonto zu eröffnen.

Tipp: Anleitung zum Kauf der Tagesanleihe

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08.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: