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Trekkingräder: Darauf sollten Sie achten

test 05/2004

Trekkingräder

Sattel: Gelsättel sind bequem – aber Achtung: Bei billigen kann die Geleinlage verrutschen. Ein schmaler Sattel ist mehr für den sportlichen Langstreckeneinsatz ge­dacht. Ansonsten einen etwas breiteren Tourensattel wählen.

Rahmen: Faustregel für die passende Größe: Schritthöhe mal 0,58. Kein zu großer Abstand Sattel–Lenker für kompakte Sitzposition. Ein geschlossener Rahmen ist stabiler und flattert nicht beim Bergabfahren. Dafür sind Rahmen mit tieferem Durchstieg (Damen- oder Unisexmodelle) nicht nur für Frauen bequemer, sondern auch für Ältere.

Lenker: Praktisch sind Multilenker (z. B. Quelle, Prophete etc.) mit winkelverstellbarem Vorbau. Aber auf Probefahrt prüfen – viele Multilenker im Test waren un­ergonomisch. Griffe müssen sich gut fassen lassen. Nachteil: Bei plötzlichen Bremsmanövern muss oft umgegriffen werden.

Beleuchtung: Stand der Technik sind leichtlaufende und rutschsichere Naben­dynamos (nicht bei allen Testrädern), Halogenleuchten, Doppelverdrahtung sowie Standlicht – am besten vorn und hinten.

Radschützer: Besser nicht ohne. Auch vorn tief heruntergezogen und mit Spoiler. Zum Schutz und gegen Schmutz: Kettenkasten mit großer Abdeckung.

Laufräder: 28-Zoll-Laufräder (alle Testmodelle) rollen spurtreu geradeaus. Kleinere 26-Zoll-Räder sind robuster und machen das ganze Fahrrad wendiger. Gut: Semislick – Mitte glatt, an den Seiten Stollenprofil.

Schaltung: Standard sind Kettenschaltungen mit 21 oder 24 Gängen. Gut: Schaltwerkschutzbügel. Nabenschaltungen sind bequem und können kaum verschmutzen, bieten aber oft nicht genug Gänge für bergiges und ländliches Terrain.

Gepäckträger: Sie sollten robust und möglichst bis 20 Kilo tragfähig sein.

Bremsen: Standard sind zupackende V-Brakes. Sie können bei Trockenheit zum Überbremsen neigen. Ein Power Modulator verhindert das. Sieben Räder im Test haben ihn (siehe Trekkingräder Ausstattungstabelle). Im Test waren bei einigen die Nassbremswerte schlecht.

Ständer: Am sichersten sind Mittelständer. Die Seitenständer der Testräder hielten das Rad oft nur unbeladen. Achtung: Seitenständer nicht beim Kindertransport – Kippgefahr beim Abstellen zu groß.

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Testtabelle: Trekkingräder

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: