Sicherheit in Stadien: Tipps
10.01.2006
Sichere Fußballstadien – So funktioniert es
- Fluchtwege. Fluchtwege müssen kurz und gradlinig sein. Selbst kleine Hindernisse sind gefährlich, wenn tausende Menschen an ihnen vorbeiströmen müssen.
- Orientierung. Ausgänge und Fluchtwege müssen deutlich beschildert und schnell erkennbar sein. Auch bei Dunkelheit.
- Treppen und Gänge. Treppen und Gänge müssen von mehreren Personen nebeneinander genutzt werden können. An schmalen Durchgängen kann hoher Staudruck entstehen. Staudruck und Massenpanik sind eine gefährliche Kombination.
- Stolpersicher. Fluchtwege müssen frei von Hindernissen sein. Schmale und unregelmäßige Treppenstufen, offene Handläufe an Geländern und Papierkörbe in den Laufwegen sind gefährliche Stolperfallen.
- Evakuierung. In Notfällen, etwa bei einer Bombendrohung, muss ein Stadion innerhalb kürzester Zeit geräumt werden können. Das geht nur über breite Fluchtwege und große Ausgänge.
- Rettungstore. Rettungstore bieten doppelten Schutz. Während des Spiels schützen Sie Spieler und Schiedsrichter vor Flitzern und übermütigen Zuschauern. Im Falle einer Panik öffnen sie den Zuschauern den Fluchtweg über das Spielfeld.
- Brandschutz. Die Feuerwehr braucht freien Zugang und einen Rundweg ums Stadion. Ebenso wichtig sind Brandmelder, Sprinkleranlagen, Rauchabzüge und Steigleitungen fürs Löschwasser.
- Krawall. Unbefestigte Gullideckel und lose Papierkörbe sind in der Hand von Hooligans gefährliche Waffen. Gute Stadien müssen so gebaut sein, dass Krawallmacher keine Munition finden.
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