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Mittel gegen Zecken: Tipps

16.05.2008

Mittel gegen Zecken
  • Vorsicht. Nehmen Sie Warn- und Gebrauchshinweise auf der Packung ernst. Natürliche Wirkstoffe sind nicht unbedingt risikoärmer als synthetische. Wägen Sie ab, ob Sie ein Zeckenmittel bei Kindern einsetzen. Beachten Sie die Altersangaben auf der Packung.
  • Kein Verlass. Verlassen Sie sich nicht allein auf das Zeckenmittel und die darauf angegebene Wirkdauer. Der Test zeigt: Die meisten Mittel halten Zecken nur zwischen einer und drei Stunden ab.
  • Selbstschutz. Tragen Sie im Grünen festes Schuhwerk, lange Hosen, langärmelige Shirts. Behandeln Sie Übergangsstellen zur Haut am Kragen, an Ärmeln und Hosenbeinen mit den Zeckenmitteln.
  • Auf dem Weg. Benutzen Sie Wege. Meiden Sie Spaziergänge durch hohes Gras, Farn und Unterholz. Hier lauern Zecken am ehesten.
  • Kontrolle. Suchen Sie Ihre Haut nach dem Spaziergang auf gerötete Einstichstellen ab - insbesondere auch bei Kindern.
  • Entfernen. Entfernen Sie Zecken so schnell wie möglich. Fassen Sie die Zecke am besten mit einer gebogenen Stahlpinzette oder mit den Fingernägeln möglichst dicht über der Haut und ziehen Sie sie vorsichtig heraus. Eventuell leicht drehen. Nicht quetschen! Sie können auch ein Vereisungsspray benutzen, das die Zecke sofort betäubt. Dann lässt sie sich leichter abziehen. Benutzen Sie kein Öl oder Klebstoff, um die Zecke zu ersticken. Im Todeskampf gibt sie vermehrt Speichel in die Wunde. Das Infektionsrisiko steigt dann.
  • Impfung. Lassen Sie sich gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis impfen, wenn Sie im Risikogebiet leben und sich häufig in Wald und Flur aufhalten. Weitere Informationen unter Vorsicht vor kleinen Vampiren.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: