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Fahrradhelme für Kinder und Erwachsene: Tipps

15.04.2005

Fahrradhelme für Kinder und Erwachsene

So finden Sie den passenden Helm

  • Mit Kind. Wählen Sie den Helm gemeinsam mit Ihrem Kind aus. Gut ist der Helm erst, wenn er Ihrem Kind gefällt.
  • Ohne Luft. Kaufen Sie den Fahrradhelm für Ihr Kind nicht auf Zuwachs. Wählen Sie einen Helm der passt. Zu große Helme, die über das Verstellsystem viel enger gemacht werden, rutschen leichter vom Kopf.
  • Kinnriemen. Prüfen Sie, ob der Kinnriemen fest sitzt: Ein Finger soll noch unter das Kinn passen. Der Verschluss muss zuverlässig einrasten. Drücken darf der Riemen nicht. Um das Ohr bildet er am besten ein Dreieck.
  • Schutznetz. Wählen Sie möglichst einen Helm mit Netz über den Lüftungsschlitzen. Das schützt vor Insekten, sie sonst während der Fahrt unter die Helmschale gelangen könnten.
  • Alter. Kaufen Sie keinen Helm, der älter ist als ein Jahr. Grund: Das Helmmaterial altert allmählich und dämpft weniger gut. Achten Sie auf das Produktionsdatum innen im Helm.
  • Rabatt. Bewahren Sie den Kaufbeleg auf. Viele Anbieter geben Rabatt, wenn Sie den defekten Helm nach einem Sturz zurückgeben und einen neuen Helm derselben Marke kaufen.
  • Zeichen. Fahrradhelme müssen die gesetzlichen Sicherheitsstandards erfüllen. Das gilt auch für Aktionsware und Discountangebote. Achten Sie beim Kauf auf das CE-Zeichen und den Normhinweis EN 1078.

So fahren Sie sicher

  • Gerade. Achten Sie darauf, dass der Helm gerade sitzt. Kippen Sie ihn weder nach hinten, noch nach vorn. Sonst schützt der Helm nicht optimal.
  • Reinigen. Wischen Sie den Fahrradhelm nur mit einem feuchten Tuch ab. Verwenden Sie keine Lösungsmittel wie Spiritus oder Benzin. Lösungsmittel können die Helmschale angreifen.
  • Sonne. Lassen Sie den Helm im Sommer nicht im Auto liegen. Extreme Hitze schadet dem Helm. Bei vielen Modellen kann sich die äußere Helmschale von der dämpfenden Schaumschicht lösen. Das ist nicht unbedingt gefährlich, aber doch häßlich.
  • Auswechseln. Wechseln Sie den Helm nach etwa fünf Jahren gegen einen neuen aus. Das Material wird müde: Alte Helme dämpfen schlecht.
  • Unfall. Ersetzen Sie den Helm nach einem Unfall – auch wenn Sie keine Schäden sehen. Feine Haarrisse im Helmmaterial können die Dämpfung mindern.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: