Fahrradhelme für Kinder und Erwachsene: Guter Schutz für wenig Geld
15.04.2005
Auf in die neue Fahrradsaison. Natürlich mit Helm. Die bunten Schalen schützen bei Stürzen und Unfällen im Verkehr. Im Test: 30 Fahrradhelme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. zeigt die besten Modelle.
Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuelleren Test: Fahrradhelme
Zweite Chance durch Helm
Sie heißen Speedy, Mad X, Python oder einfach Helmut: Fahrradhelme für Kinder und Jugendliche. Klangvolle Namen und auffälliges Design sollen die Helme interessanter machen. Gut so: Fahrradhelme können Leben retten. Vor allem junge Leben. Kinder, die gerade Radfahren lernen, leben gefährlich. Am Anfang fehlt die Übung. Dann kommt oft Übermut – obwohl die Übersicht noch fehlt. Selbst ein Sturz auf dem Gehweg – ohne Autoverkehr – kann böse Folgen haben. Ohne Helm ist der erste Fehler schnell der letzte. Der Fahrradhelm gibt eine zweite Chance.
Testsieger Casco Python
Die Stiftung Warentest hat 30 Fahrradhelme getestet. Zwölf für Kinder und 18 für Jugendliche und Erwachsene. Erfreuliches Ergebnis: Die meisten Helme schützen gut. Testsieger bei den Kinderhelmen ist der Casco Python. Ein schicker Helm mit abnehmbarem Schirm. Sehr gute Stoßdämpfung, sehr gutes Verstellsystem. Testurteil insgesamt: gut, Note 1,8. Preis: etwa 40 Euro. Nachteil: Der Casco Python hat keinen Insektenschutz über den Lüftungsschlitzen. So können sich Bienen oder Wespen während der Fahrt unter die Helmschale verirren.
Preiskracher Prophete
Die anderen Kinderhelme im Test – und viele Erwachsenenhelme – haben ein Schutznetz über den Lüftungsschlitzen. Der Preiskracher heißt Prophete FX-6. Er kostet nur neun Euro und schützt gut. Nachteil: In der Handhabung ist der Billighelm nur befriedigend. Vor allem der Kinnriemen lässt sich nicht so gut anpassen wie bei den anderen Modellen.
Einstellen mit einer Hand
Ein guter Fahrradhelm muss passen und toll aussehen – damit er gerne getragen wird. Die meisten Helme sind in verschiedenen Designs zu haben. Ein Kunststoffring im Inneren des Helms macht den Helm enger oder weiter. Zum Verstellen gibts einen Drehknopf oder Schieber. Die Drehknöpfe kamen im Praxistest besser an. Sie lassen sich auch mit einer Hand bedienen. Alle Kinderhelme im Test haben einen solchen Drehknopf. Schaumstoffpads zur Anpassung gibt es nicht mehr. Die waren ohnehin recht unpraktisch und konnten verrutschen.
Viel Auswahl für Erwachsene
Für Jugendliche und Erwachsene stehen noch mehr Fahrradhelme zur Wahl. 18 Modelle hat die Stiftung Warentest getestet : Zwölf sind gut. Testsieger: wieder ein Modell von Casco. Der Generation 2 für 66 Euro. Beste Handhabung überhaupt. Der Spitzenhelm zum Schnäppchenpreis indes heißt GPR Urbanus. Ein einfacher Helm mit sehr guter Stoßdämpfung. Testurteil: gut, Note: 1,8. Preis: nur 19 Euro. Momentan ist er leider nicht lieferbar. Ab Mai oder Juni soll es den Helm wieder geben.
Etto Mack nachrüsten
Nur ein Helm bekam im Test die Rote Karte, der Mack 1 von Etto. Im Abstreiftest riss die Befestigung des Kinnriemens am Helm. Der Helm kann beim Aufprall vom Kopf rutschen. Testurteil: mangelhaft. Lob aber für den Anbieter: Etto hat sofort reagiert und den Helm verbessert. Für alte Mack 1 Helme gibts eine neue Befestigung zum Nachrüsten. Der Anbieter schickt sie auf Wunsch kostenlos zu (siehe Kasten links).
Komplett + Interaktiv: Test Fahrradhelme aus der Zeitschrift test
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