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Reisewarnungen: Gefährliche Länder

Reisewarnungen Meldung

test 03/2008

Von der Einschätzung des Auswärtigen Amtes hängt es ab, ob Urlauber ihre Reise kostenlos stornieren oder umbuchen dürfen.

Reisewarnung: Das Auswärtige Amt rät dringend von Reisen in folgende Länder ab: Tschad, Kongo, Irak, Libanon, Afghanistan, Haiti, palästinensische Gebiete, Somalia. Wer dennoch reist, muss sich der Gefährdung durch terroristisch oder kriminell motivierte Gewaltakte bewusst sein. Wenn das Auswärtige Amt eine Reisewarnung ausspricht, haben Urlauber das Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung ihres Reisevertrags.

Sicherheitshinweis: Erhält ein Land einen Sicherheitshinweis, wie zur Zeit Kenia, Sri Lanka oder Mauretanien, weist das Amt auf ein Sicherheitsrisiko hin. Je nach Einschätzung der Lage lautet die Empfehlung, auf Reisen ganz oder in bestimmte Regionen zu verzichten. Reiserechtlich hat das keine Auswirkungen.

Kenia: Nachdem die Unruhen und Ausschreitungen nach den Präsidentschaftswahlen in Kenia vom 27. Dezember 2007 zwischenzeitlich abgeflaut waren, eskalierte die Situation später wieder. Deshalb rät das Auswärtige Amt von Urlaubsreisen nach Kenia ab.

Sri Lanka: In Sri Lanka ist die Gefährdungslage in den nördlichen, östlichen und südöstlichen Landesteilen, einschließlich des Yala-Nationalparks, besonders hoch. Auch in den übrigen Landesteilen besteht das Risiko von terroristischen Anschlägen. Grund: Der seit Februar 2002 bestehende Waffenstillstandsvertrag zwischen der Regierung und der radikalen Tamilenorganisation LTTE ist seit dem 16. Januar 2008 außer Kraft.

Informationen: Länder- und Reiseinformationen erhalten Sie online unter www.auswaertiges-amt.de oder über das Bürgertelefon unter 0 30 18 / 17 20 00.

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09.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: