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Badegewässerqualität: Tipps: Die richtige Badestelle

07.06.2004

Badegewässerqualität
  • Blau ist besser. An Badestellen mit blauer Markierung können Sie Ihren Badespaß unbeschwert genießen. Einige Seen sind schon seit Jahren „blau“. Dazu gehören:
    - Chiemsee (Bayern),
    - Großer Stechlinsee (Brandenburg),
    - Krakower See (Mecklenburg-Vorpommern),
    - Müritz (Mecklenburg-Vorpommern),
    - Schluchsee (Baden-Württemberg),
    - Starnberger See (Bayern).
    Auch an den blau markierten Badestellen an Nord- und Ostsee dürfen Sie relativ ungetrübte Badefreuden erwarten. Manche sind allerdings nicht in jedem Jahr einwandfrei. Hinweise dazu finden Sie in den Fußnoten zur Badegewässerkarte. Probleme durch Algen oder Bakterien sind aber auch hier unwahrscheinlich.
  • Vorsicht, Rot! Meiden Sie Badestellen mit rotem Punkt. Hier können Keime oder Algen den Badespaß verleiden. Je häufiger die Mikroorganismen in der Vergangenheit auftraten, desto größer ist das Risiko auch in dieser Saison. Regelmäßig erhalten folgende Badestellen einen roten Punkt:
    - Eichbaumsee (Hamburg, seit 1999),
    - Grube Prinz von Hessen (Hessen, seit 1996),
    - Halensee (Berlin, seit 1996),
    - die Nied (Saarland, seit 1998),
    - Talsperre Pirk (Sachsen, seit 1996).
  • Warnsignale. Achten Sie auf Ihre Sinne: Erscheint Ihnen der See als trübe Brühe oder verbreitet er unangenehme Gerüche, sollten Sie lieber aufs Baden verzichten. Hygienemängel drohen auch, wenn nach einer langen Schönwetterperiode starker Regen viel Schmutz ins Wasser gespült hat. Vorsicht auch an Flüssen, in die Abwässer eingeleitet werden.
  • Algenblüte. Gefährlich sind giftige Algen vor allem für Kinder und empfindliche Personen. Faustregel: Verzichten Sie aufs Bad, wenn Sie, bis über die Knie im Wasser stehend, Ihre Füße vor lauter Algen nicht mehr sehen können. Falls Sie trotzdem ins Wasser gehen, sollten Sie anschließend duschen und Ihre Badesachen auswaschen.
  • Mehr Infos. Aktuelle Messwerte erhalten Sie telefonisch bei Ihrem örtlichen Gesundheitsamt oder im Internet (Links links).

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19.03.2010 © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. nach oben