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Mohn: Kein Rausch in der Küche

Mohn Test

test 01/2007

Zierpflanze, Nahrungsmittel, Unkraut, Arznei, Gewürz und Droge: Kaum eine Pflanze ist so vielseitig wie Mohn. Es gibt über 200 Arten. Den wildwachsenden roten Klatschmohn etwa – er ist hierzulande besonders bekannt. Die wichtigste Nutzpflanze dagegen ist der Schlafmohn. Er blüht rosa, violett oder weiß. Sein getrockneter Saft – das Opium – liefert den Rohstoff für Medikamente und Drogen. Die ölhaltigen Mohnsamen werden aber auch zum Backen und Würzen benutzt. Droht Drogenalarm in der Küche? Nein. Die Stiftung Warentest hat den Anteil von Morphin und Kodein in Mohn und Mohngebäck untersucht. Ergebnis: Mohnkuchen und Speisemohn berauschen nicht. Der Anteil an Morphin und Kodein war - wenn überhaupt nachweisbar - gering. In heißem Wasser gewaschen, verlieren die Mohnsamen auch die letzten Reste, die daran haften können.

Im Test: 28 Mohnprodukte, exemplarisch ausgewählt. Speisemohn, backfertige Mohnfüllungen und Mohngebäck.

Mohn

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09.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: