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Espressokaffee: Ausgewählt, geprüft, bewertet

test 12/2004

Espressokaffee

Im Test: 30 Espressokaffees (17 gemahlene, 3 Pads, 7 mal ganze Bohnen, 3 Instant-Produkte).
4 Espressi sind Bioprodukte, zwei davon fair gehandelt.

Einkauf der Prüfmuster: Juni, Juli 2004.

Preise: Anbieterbefragung im September 2004.

Alle Prüfergebnisse und Bewertungen beziehen sich auf Proben mit dem jeweils angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum (siehe Tabellen, letzte Spalte).

Abwertungen

Das test-Qualitätsurteil konnte maximal eine halbe Note besser sein als die „sensorische Fehlerfreiheit“. War das Urteil für „minderwertige Bestandteile“ „ausreichend“, konnten „Grundanalyse und Schadstoffe“ maximal eine Stufe besser sein.

Sensorische Fehlerfreiheit: 60%

In Einzelprüfungen beschrieben fünf Espresso-/Kaffee-Experten Geschmack/Aroma (z. B. Säure, Bittere, Fülle) sowie Aussehen, Menge und Stabilität der Crema der mit haushaltsüblichen Espressomaschinen (Vollautomat, Siebträger- und Padmaschinen) zubereiteten Produkte. Auffällige Produkte wurden mehrere Male, auch mit anderen Maschinen, zubereitet, einzeln verkostet und ein Konsens erarbeitet.

Grundanalyse und Schadstoffe: 20%

Gemäß Methoden der ASU nach §35 LMBG wurden gemessen: Wassergehalt, Koffein und Ochratoxin A. Der Mahlgrad wurde per Luftstrahlsiebverfahren, die kaffeefremden Bestandteile visuell, Acrylamid sowie Furan und 2-Methylfuran per Gaschromatographie/Massenspektrometrie bestimmt.

Verpackung: 10%

Aufwand und Zweckmäßigkeit der Verpackung.

Deklaration: 10%

Prüfung nach lebensmittelrechtlichen Kennzeichnungsvorschriften. Auch Produktinformation, Lagerungs- und Zubereitungsempfehlungen, Werbeaussagen, Übersichtlichkeit und Lesbarkeit bewertet.

19.03.2010 © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. nach oben