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Notebooks: Apple gut, aber teuer

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Zwei Stunden DVD-Schauen ohne Steckdose? Das geht nur mit 3 von 14 Geräten.

test 12/2007

Die neueste Notebook-Generation ist schnell, überwiegend spieletauglich, aber kurzatmig: Manche Akkus halten nur eine Stunde.

Notebooks

Längst haben die platzsparenden mobilen Rechner ihren stationären Geschwistern den Rang abgelaufen. Im ersten Halbjahr 2007 wurden hierzulande mehr als doppelt so viele Notebooks wie Schreibtischcomputer verkauft, insge­samt 1,5 Millionen Mobile. Besonders beliebt ist die 1 000-Euro-Klasse mit 39-Zentimeter-Bildschirm (15 Zoll). Überwiegend mit neuesten Grafikchips und 2 Gigabyte Hauptspeicher ausgestattet, reicht die Leistung vieler Geräte sogar für anspruchsvolle 3D-Spiele.

Bei Apple muss man für diese Ausstattung beinahe das Doppelte ausgeben, erhält dafür aber auch das rundeste Angebot: Das 1 900 Euro teure MacBook Pro liegt in den meisten Disziplinen vorn, besonders deutlich bei Geräuschentwicklung und Akkulaufzeit. Im letzten Test war es das kleinere Mac­Book (siehe Test Notebooks und PCs), das sich ebenfalls durch seinen guten Akku und sein geringes Betriebsgeräusch von der Konkurrenz absetzen konnte.

Obwohl die meisten getesteten Notebooks mit den als besonders stromspa­rend beworbenen Intel-Chips der neuesten Centrino-Generation arbeiten, schafft es nicht einmal jedes vierte Gerät, einen abendfüllenden Spielfilm unterwegs wiederzugeben. Beim Hyrican und beim Fujitsu-Siemens gab der Akku bereits nach rund einer Stunde DVD-Wiedergabe auf – neuer Negativrekord.

Tipp: Um einige Minuten zusätzliche Laufzeit aus dem Akku zu kitzeln, sollten Sie die Displayhelligkeit reduzieren und die Funknetzwerk-Funktion (WLAN) deaktivieren und, sofern vorhanden, auch Bluetooth. Bei Notebooks mit Windows Vista können Sie zusätzlich in den Energiesparmodus wechseln: in der Taskleiste über das Batteriesymbol, oder im Startmenü über die Klickfolge Systemsteuerung – Hardware und Sound – Energieoptionen. Experimentierfreudige können es auch mit Stromsparprogrammen versuchen, die man gratis im Internet herunterladen kann. Stichprobenartige Tests haben aber nur eine geringe Wirkung auf den Stromverbrauch gezeigt.

LED: Apple-Display hell und sparsam

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Noch immer setzten die meisten Notebook-Hersteller auf spiegelnde Glanzdisplays.

Ein kleiner Schritt in Richtung längerer Laufzeit ist auch die Hintergrundbe­leuchtung des Displays mit stromsparenden Leuchtdioden (LEDs), wie sie Apple im MacBook Pro einsetzt. Zuvor gab es LED-beleuchtete Displays nur in einigen Subnotebooks. Statt von einer quecksilberhaltigen Kaltkathodenröhre wird das Apple-Display von einer umweltfreundlicheren LED-Zeile erhellt. So strahlt der Bildschirm doppelt so hell wie bei anderen Notebooks. Das erleichtert vor allem das Arbeiten im Freien. Weil die Helligkeits- und die Farbverteilung beim MacBook Pro jedoch ungleichmä­ßiger ist als bei vielen Konkurrenten, liegt Apple in der Display-Wertung nur knapp vorn.

Aus dem Display-Einerlei heben sich auch die 17-Zoll-Modelle ab. Wer Augenprobleme hat oder gern mit einer externen Tasta­tur etwas weiter vom Bildschirm entfernt sitzt, kann im Betriebssystem Windows Vista die Darstellung vergrößern. Das empfiehlt sich bei Bedarf auch für das Lenovo-Notebook, dessen Monitor eine sehr hohe Auflösung bietet (1 680 x 1 050). Digitalbilder werden so detailreicher dargestellt und es passen mehr Fenster auf den Bildschirm. Schrift erscheint aber eventuell für manchen zu klein.

Tipp: Die vergrößernde Skalierung, also die Einstellung von Schrift- und Symbolgröße auf dem Monitor, funktioniert unter Windows Vista besser als in Windows XP. Klickfolge: Systemsteuerung – Erleichterte Bedienung – Bildschirm optimieren – Größe von Text und Symbolen ändern – Größere Skalierung (120 dpi).

Leistung: Fürs Büro fast zu viel

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Wer mit sensiblen Daten hantiert, erspart sich bei Geräten mit Fingerab­druckscanner die Passworteingabe (links).

Wer sein Notebook nur zum Tippen und Surfen braucht, kann sich ruhig in der Preisklasse unter 1 000 Euro umsehen. Zumal auch bei den teureren Geräten nur wenig Software beiliegt. Ein schmales Büropaket legen nur fünf Hersteller bei.

Tipp: Falls Sie mit Programmen arbeiten, die für ältere Windows-Versionen ausge­legt sind, informieren Sie sich, ob sie unter Vista laufen. Es gibt in Vista zwar einen Kompatibilitäts-Modus (Windows-Hilfe mit F1-Taste öffnen – Suche nach „Kompatibilitäts-Modus“), allerdings garantiert auch der nicht, dass etwa Spezialsoftware für Architekten oder Ärzte problemlos läuft. Greifen Sie gegebenenfalls zu einem Notebook mit Windows XP. Geräte für Geschäftskunden sind oft noch mit dem älteren Betriebssystem lieferbar.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: