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Internetsicherheit: Dialer, Viren, Würmer und Co.

test 02/2005

Internetsicherheit

Dialer. Das sind Wählprogramme für kostenpflichtige Internetseiten. Sie verbinden den PC über Analogmodem oder ISDN mit teuren Anschlüssen (0190er- oder 0900er Nummer), werden aber oft zur heimlichen Abzocke missbraucht.

FTP. File Transfer Protocol. Wie HTTP (HyperText Transfer Protocol) ein Protokoll zur Datenübertragung im Internet. Per FTP geladene Dateien können Schadprogramme enthalten, die beim Öffnen der Datei aktiv werden.

Hoaxes. Das sind Warnungen vor nicht existierenden Viren. Sie sollen meist an andere weitergeleitet werden. Die Kettenbriefe verstopfen E-Mail-Briefkästen und führen zu unnötigen Belastungen von Rechnern und Netzen. In vielen Hoaxes wird dazu aufgefordert, vermeintlich infizierte Dateien im Rechner zu löschen, was wiederum zu irreparablen Systemabstürzen führen kann.

HTML. Hypertext Markup Language. Mit dem Textformat werden Internetseiten gebaut und teilweise auch E-Mails gestaltet. Doch darin können sich Script-Viren verbergen. Sie werden aktiv, wenn das Script ausgeführt wird.

Trojanische Pferde. So werden vermeintlich nützliche Programme ge­nannt, die Viren in sich bergen. Vom Computeranwender meist freiwillig auf die Festplatte übertragen, werden sie ohne sein Wissen aktiv. So genannte Backdoor-Trojaner beseitigen Schutzvorrichtungen (Firewall) und öffnen Computer für den Zugriff von außen.

Viren. Das sind Schadprogramme, die sich in Computern und Netzwerken einnisten und sich selbstständig verbreiten. Wirkung: von harmlosen Text- und Bildanzeigen bis zum Zerstören der Datenstruktur im Computer mit verheerenden Folgen. Viren werden per Internet, E-Mail oder Datenträger (CD-Rom, Diskette ...) übertragen. Weit verbreitet sind Makro- oder Programmviren, die gemeinsam mit Programmdateien oder Befehlen gestartet werden.

Würmer. Sie wirken ähnlich wie Viren, brauchen zur Verbreitung aber keine anderen Programme. Würmer kopieren sich selbst und verbreiten sich selbsttätig als Anhang über E-Mails. Wird der Anhang geöffnet, wird auch das Schadprogramm aktiv.

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Microsoft Firewall

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: