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Microsoft Firewall: Dürftiger Schutz bei Windows XP

Internetsicherheit Test

test 02/2005

Die Firewall von Microsoft hat Sicherheitslücken.

Internetsicherheit

„Durch neue Funktionen und Technologien bietet das kostenlose Update allen Windows XP-Anwendern größtmöglichen Schutz vor Viren, Würmern und sonstigen Angriffen auf ihren PC“. So bewirbt Softwaregigant Microsoft sein Servicepack 2 für Windows-XP. Doch für einen umfassenden Schutz vor Fremdzugriffen ist die Windows XP-Firewall zu schwach bestückt. Sie ist recht einfach von außen abschaltbar, der Computer kann dann vom Netz aus durch Dritte manipuliert und kontrolliert werden. Jede andere Firewall im Test schützt besser. Nur wenn kein anderer Schutz auf dem Rechner installiert ist, sollte die Windows-Firewall aktiviert werden. Sie schützt den Rechner wenigstens vor so manchem Wurm.

Die XP-Firewall kann nicht deinstalliert werden. Wer eine andere Firewall verwenden will, sollte sie jedoch deaktivieren. Sonst drohen Systemabstürze durch Konflikte zwischen den Schutzprogrammen.

Anders als die alten Windows-Betriebssysteme 3.11, 98 oder ME bietet Windows „XP“ die Vergabe von Administratorrechten. Das Surfen im Internet als einfacher User, ohne Rechte irgendetwas am Computersystem zu ändern, bietet eine gewisse Sicherheit. So sind unbemerkte Eingriffe in das System von vornherein erschwert.

Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Testtabelle: Anti-Viren-/Firewall-Programme

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: