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Internetprovider: Tipps

04.10.2002

Internetprovider
  • Ohne Anmeldung. Wenn Sie neu im Internet sind oder nur wenig surfen (bis 10 Stunden im Monat), bietet sich ein Tarif ohne Anmeldung an (zum Beispiel von Freenet „super call by call“, DLZ 2000 oder Magic-Speed). Der Vorteil: Sie können sofort loslegen, haben keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz. Achtung: Einige Provider verlangen Einwahlgebühren.
  • Mit Anmeldung. Surfen Sie regelmäßig, sollten Sie sich anmelden. Das ist meist preiswerter und bietet mehr Service. Am besten melden Sie sich bei mehreren Anbietern an und wählen das je nach Tageszeit günstigste Angebot. Achten Sie auf monatliche Grundgebühren oder Mindestumsätze.
  • DSL-Anschluss. Dauersurfer sollten sich einen DSL-Anschluss besorgen. Damit surfen Sie nicht nur schneller, sondern oft auch günstiger. Bequem sind Flatrates (Pauschaltarife): Für einen festen Betrag können Sie so oft ins Internet, wie Sie wollen. Wer allerdings unter 100 Stunden pro Monat im Netz ist, kommt zum Beispiel mit DSL 100 von 1&1 günstiger weg.
  • Sonntags kostenlos. Nutzer von Telefontarifen wie xxl von der Deutschen Telekom oder ISDN 740/760 von Arcor können an Sonntagen nicht nur kostenlos telefonieren, sondern auch surfen. Wählen Sie dafür einen Anbieter mit einer lokalen Einwahlnummer. Eine Übersicht gibt es zum Beispiel bei heise online.
  • Takt. Wenn Ihr Anbieter nicht im Sekundentakt abrechnet, sollten Sie Ihre E-Mails während einer längeren Internetsitzung abrufen, und nicht extra eine Verbindung aufbauen. Beim Takt ist die Angabe „erster Takt/weitere Takte“ üblich. 60/1 bedeutet beispielsweise, dass 60 Sekunden abgerechnet werden, wenn die Verbindung 1 bis 60 Sekunden dauert. Von der 61. Sekunde an zählt es dann sekundengenau.
  • Aktueller Stand. Internetprovider ändern häufig ihre Tarife. Außerdem gibt es neben den überregionalen Anbietern zahlreiche regionale. Nutzen Sie am besten mehrere Tarifrechner im Netz, um das günstigste Angebot zu finden.
  • Wählprogramm. Wenn Sie Internet-by-Call nutzen (also Tarife ohne vertragliche oder finanzielle Verpflichtungen wie Grundgebühren) kann ein Wählprogramm Ihnen helfen, das günstigste Angebot herauspicken. Zum Beispiel der Smartsurfer von web.de.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: