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Druckertinte: Tipps

02.06.2006

Druckertinte

So sparen Sie Tinte

  • Vieldrucker. Kaufen Sie einen Drucker, der zu Ihren Bedürfnissen passt. Wer viel druckt, wählt ein Modell mit einzelnen Farbtanks und niedrigen Tintenpreisen. Das gilt für Epson-Drucker und einige Canon-Modelle. Bevorzugen Sie Drucker, für die es alternative Tintenpatronen gibt. Beachten Sie die Testergebnisse der Stiftung Warentest.
  • Wenigdrucker. Wer sehr wenig druckt, wählt am besten einen Drucker von Lexmark oder HP. Hier sind die Düsen in die Tintenpatrone integriert. Sind die Düsen verstopft, tauschen Sie einfach die Tintenpatrone aus.
  • Tinte sparen. Setzen Sie den Reinigungslauf bei Tintendruckern nur selten ein. Das „Spülen“ der Düsen verbraucht viel Tinte. Erst wenn der Drucker nur noch streifig druckt, ist eine Reinigung angesagt.
  • Druckqualität. Drucken Sie in Entwurfsqualität, wenn Sie Tinte sparen wollen. Für viele Zwecke reicht die Entwurfsqualität aus.
  • Tinte billiger. Die Druckerhersteller empfehlen stets Originalpatronen. Tinte von anderen Markenanbietern schadet dem Drucker aber nicht. Vorausgesetzt, die Patrone passt. Das zeigen Tests der Stiftung Warentest. Gute und günstige Tintenpatronen gibt es vor allem für Canon und Epson. Ersparnis: bis zu 80 Prozent.
  • Verfallsdatum. Wer viel druckt, kauft am besten Großpackungen mit mehreren Patronen. Achten Sie dabei auf das Verfallsdatum: Nur frische, originalverpackte Patronen können eine Weile lagern.
  • Regelmäßig drucken. Druckköpfe trocknen ein, wenn Sie nicht regelmäßig drucken. Drucken Sie ein paarmal im Monat eine farbige Seite – das hält die Düsen frei.
  • Nachfüllen. Tintenpatronen für HP-Drucker sind grundsätzlich teuer. Ersparnis mit Fremdpatronen nur etwa 50 Prozent. Hier lohnt sich das Nachfüllen. Ersparnis: etwa 70 Prozent und mehr.
  • Probedruck. Nachgefüllte Patronen drucken oft schlechter. Bevorzugen Sie einen professionellen Nachfüllservice mit Probedruck: Der zeigt, ob die Patrone erneuert werden muss. Selbst nachfüllen - mit Spritze - lohnt sich nur für Vieldrucker mit Bastlergeist.
  • Nicht vom Netz trennen. Trennen Sie ältere Tintendrucker nicht ganz vom Netz. Manches Modell geht sonst nach dem Wiedereinschalten davon aus, dass es neu installiert wurde. Die Folge: ein automatischer Reinigungslauf. Mitunter auch ein Probedruck. Wer den Drucker täglich über eine Steckerleiste abschaltet, verpulvert sinnlos Tinte. Das ist teurer als der geringe Stromverbrauch bei ausgeschaltetem Drucker.

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