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Druckerpatronen: Neuer Einsparrekord

Druckerpatronen Test

30.09.2011

Mit ihrem enormen Spar­potenzial stoßen Fremd­tinten in neue Dimensionen vor: Die besten im Test sind qualitativ fast so gut wie das Original, bei einem Zehntel der Druck­kosten. Doch nicht jede Fremd­tinte birgt ein Spar­potenzial. Manche sind kaum oder gar nicht günstiger als das Original und dabei qualitativ deutlich schlechter. Ein Patronen­set versagte seinen Dienst im Test sogar gänzlich.

Druckerpatronen
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Getestete Produkte

  • Brother: Originalset im Vergleich zu Fremdpatronen für Brother MFC 5490CN und andere

    • Armor 319; 320; 321; 322
    • Brother LC1100BK; LC1100C; LC1100M; LC1100Y
    • druckerzubehoer.de/Digital Revolution IFB1100B; IFB1100C; IFB1100M; IFB1100Y
    • Pelikan B16; P17
  • Canon: Originalset im Vergleich zu Fremdpatronen für Canon Pixma MX340 und andere

    • Canon PG-512; CL-513
    • Jet Tec C510; C511
    • KMP C79; C78
    • Peach Snap-Print Starter Pack: C512; C513
    • Pearl/iColor Snap & Print "Starter-Kit": PG512; CL513
  • HP: Originalset im Vergleich zu Fremdpatronen für HP Officejet 4500 und andere

    • Armor 367; 366
    • HP 901XL black; 901 color
    • Jet Tec H901BXL; H901C
    • KMP H47; H48
    • Peach H901 Black; H901 Color

90 Prozent Ersparnis

Mit ihrem enormen Sparpotenzial stoßen Fremdtinten in neue Dimensionen vor. Beispiel gefällig? Die Originaltinte des Druckeranbieters Brother sorgt für gute Ausdrucke, die Fremdtinte von Armor ebenso. Eine Textseite auszudrucken, kostet mit der Originaltinte in etwa 4,5 Cent, mit der Armor-Tinte 0,5 Cent. Bei den Druckkosten eines Fotos im A4-Format steht es 2,35 Euro zu 0,15 Euro. Wer einen passenden Brother besitzt, viel druckt und dafür Armor benutzt, kann auf Dauer also viel Geld sparen.

Druckqualität zum Teil besser als beim Original

Der Test zeigt: Vor allem für Brother-Drucker-Scanner-Kombis stehen sowohl ausgesprochen preisgünstige als auch qualitativ gute Alternativen zur Verfügung – zumindest für die Geräte, die mit den von uns getesteten Fremdpatronen betrieben werden können. Neben den preiswerten Armor-Patronen fallen vor allem die von Pelikan in der Druckqualität positiv auf. Die zeigen sogar noch minimal bessere Ergebnisse als die Originalpatronen, und das für weniger Geld.

Jet Tec für Canon spart nichts

Doch nicht jede Fremdtinte bringt Vorteile: Manche sparen im Vergleich zum Original wenig oder gar nichts und sind dabei qualitativ deutlich schlechter. Negativbeispiel im Test: die Fremdpatrone von Jet Tec für Canon. Im Vergleich zum Original ist sie bei Textausdrucken sogar teurer und hat die schlechteste Druckqualität von allen. Auch die Armor-Patrone für HP bringt fast keine Ersparnis bei merklich schlechterer Qualität als das Original. Aber auch Besitzer von Canon-Druckern können mit Fremdpatronen rund die Hälfte sparen – müssen dafür aber im Unterschied zu Nutzern von Brother-Druckern deutliche Qualitätseinbußen hinnehmen.

Chat Druckerpatronen

Wer Druckerpatronen von Fremd­her­stellern nutzt, kann viel Geld sparen. Dennoch schrecken viele davor zurück und verwenden Originalpatronen. Gibt es Risiken durch die Nutzung von Fremdtinten, wie ist die Qualität, wie hoch das Einspar­poten­zial? Die test-Experten Dirk Lorenz und Volker Wartmann waren im Chat. Lesen Sie hier die Antworten.

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04.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: